Wir leisten uns jede Menge Doof-TV, aber unsere Schulen lassen wir verrotten und Lehrer sind Mangelware.


                                                                                                                                                                                                                                                                               21.03.2019

 

taz.de . - Meinungsfreiheit ade.

 

Haben sie es schon gemerkt, taz.de gibt es auch mit Werbung. Die letzte Zeit musste ich mich da stark konzentrieren, weil mir immer öfter Dieter Bohlens Konterfei ins Auge stach. Der macht ja auch in der Jury von „Deutschland sucht den Superstar“ mit. Da werden Menschen gesucht, die irgendwann im Schowbiz mitmischen sollen. Die werden der Jugend dann als Vorbilder verkauft. Zusammen mit den „Profis“ von der FDP und dem Verblödungsaktivisten Mario Barth und andern Schaumschlägern werden wir dann mit Geschwätz zugemüllt, nur um nicht zu merken wie wir im Konsumrausch unseren schönen Planeten plattmachen und nebenbei noch das schöne Leben derer finanzieren, welche dem Kapitalismus das Wort reden und/oder sich von ihm indirekt mitfinanzieren lassen. Das ist der Plan.

 

Das ist leider selbst linken Journalisten nicht vermittelbar, wie das Beispiel taz.de zeigt.

 

Als dann Stefan Reinicke einen Kommentar mit der Überschrift „Die Linke nach Wagenknecht“ ins Netz stellte, ist mir der Kragen geplatzt. Ich habe dazu einen Kommentar geschrieben, die Thematik angesprochen und mein Unverständnis geschildert. Und was ist passiert? Nix. Ich habe den Kommentar etwas weichgespült nochmals abgeschickt. Wieder ist der nicht veröffentlicht worden. Das passiert mir immer öfter.

 

Diese Verhaltensweise, unter dem Deckmäntelchen der Netiquette, steht einem linken Medium nicht gut zu Gesicht. Hier wird der die Meinungsfreiheit ausübende Bürger - mit Nichtachtung - gemaßregelt wie weiland der Genosse nach der Kritik an der Politik der sozialistischen Einheitspartei.

 

Interessant ist es immer wieder zu lesen, dass, wer bestimmte Dinge aus- bzw. anspricht, ziemlich flott in die rechte Ecke gestellt wird. Das ist quasi ein Wink mit dem Zaunpfahl, so sollen Menschen eingeschüchtert und mundtot gemacht werden. Diese Leute haben leider die linke Vergangenheit verdrängt. Das Einschränken der Meinungsfreiheit ist die Voraussetzung und Grundlage für diktatorische/faschistische Systeme. Wer das nicht erkennen will, macht sich mitschuldig am Aufsteigen rechter Parteien. Das ist meine Gegenthese für die Personen, welche der Meinung sind, Sahra hätte die Torte aus gutem Grund ins Gesicht geschmissen bekommen oder sie nach Rechts driften sehen.

 

Man muss über alles reden können und kann trotzdem gegen Rassismus, ergo für Zuwanderung und Mitmenschlichkeit sein. Um so eine Welt zu verwirklichen, muss aber auch kapitalistisches Denken raus aus den Köpfen, respektive das kapitalistische System zerschlagen werden. Sonst geht es mit der Gesellschaft weiter bergab, hinein in amerikanische Verhältnisse.

 

 

Hier mein (nichtveröffentlichter) Kommentar:

 

Die Sahra Wagenknecht hat doch recht mit der Aussage, dass „Weltoffenheit, Antirassismus und Minderheitenschutz nur das Wohlfühl-Label sind, um rüde Umverteilung von unten nach oben zu kaschieren“. Selbst die taz fängt jetzt an, mit Werbung ihr Auskommen zu optimieren. Das Geld wurde aber unten jemandem vorenthalten. Wisst ihr das bei der taz? Wie viele Milliarden werden durch Werbefinanzierung und Sponsoring denjenigen in den Arsch geschoben, die uns erklären wollen, wie schön es ist, wenn die Welt immer bunter wird. Die Wirklichkeit sieht aber unten eben nicht so schön aus. Das Elend und die soziale Verwahrlosung nehmen zu. Und Werbung ist das Letzte was dieser verseuchte Planet gebrauchen kann. Und wenn dann jemand Lügenpresse schreit, weil darüber keine Diskussion in Gang kommt, wird er als Rechter abgestempelt. Bitte ein bisschen mehr Selbstreflektion bitte.

 


                                                                                                                     13.02.2019

 

Der Uwe Hück ist ja auch ein ganz Lieber. Der will die SPD jetzt wieder ganz nach vorne bringen. So in der Art: Make SPD great again.

 

Dafür hat er sogar seinen Arbeitgeber Porsche verlassen. Sein Selbstverständnis als Gewerkschafter hat er gegenüber seinen Bossen ja wie folgt umfasst: „Wir machen euch reich, macht ihr uns satt“. Wenn das doch nur der August Bebel noch mitbekommen hätte. Der Satz wäre bestimmt ins sozialdemokratische Stammbuch gemeißelt worden.

 

Da ja bekanntlich noch kein Empfänger von Sozialleistungen an Verhungern oder Unterernährung gestorben ist, im Gegenteil, manche sind ja recht dick, kann der liebe Uwe der Andrea ja jetzt sagen, dass das neue Bürgergeld und die Respektrente total überflüssig sind. Steuersenkungen sind sinnvoll. Bei den gebeutelten Autobauern wäre nicht schlecht.

 

Denn wir dürfen getrost davon ausgehen, dass der Uwe, nachdem er gesättigt am Monatsende den Rest von seinen üppigen Bezügen gezählt und für überflüssig befunden hat, dieses Geld an notleidende Porschefahrer gespendet hat. Nur so kann ich mir den Uwe Hück vorstellen. Nein, ein Schwätzer ist er nicht. Und auf so einem würde die SPD sich auch gar nicht einlassen. Dann wären die ja ganz schön blöd.


Frank Ribery. Kleiner verfickter Kretin oder Was vom Menschen übrig blieb.
Kleiner verfickter Kretin oder Was vom Menschen übrig blieb.

 

                                                                                                                     05.01.2019

 

Kleiner verfickter Kretin

 

oder

 

Was vom Menschen übrigblieb.

 

Da es scheint, dass es bei uns noch eine Weile dauert, bis sich die Gesellschaft um den mafiösen Fußball kümmern will, wünsche ich mir, dass die Gelbwesten in Frankreich die Äußerungen des, mit Verlaub, großen Idioten und noch größeren Arschlochs Frank Ribery aufnehmen und zeigen, was sie davon halten.

 

Wie der Herr, so's Gescherr. Der FC Bayern ist ja zurzeit in der Gegend der unbegrenzten Machtausüber. Nebenan von Katar wohnt seine Exzellenz Fleischermeister Hoffnungsträger, der ja bekanntlich auf Menschenfleisch steht.

 

PS: Sollten in diesem Text Beleidigungen enthalten sein, so waren sie nicht zu vermeiden. Was dem einen recht ist, ist dem anderen billig.

 


Hoeneß, Rummenige
Die Würde des Fußballvereins ist unantastbar.

                                                                                                                       20.10.2018

 

Haben Sie die Pressekonferenz der beiden Großkotze vom 1.FC Bayern München gesehen. Da dreht sich einem ja der Magen um.

Die möchten Artikel 1 unseres Grundgesetzes umschreiben. So aus eigener Machtvollkommenheit. Es soll jetzt wohl heißen, dass die Würde des Fußballvereins unantastbar sein soll.

Es wird Zeit, dass die finanzielle Unterstützung durch Werbung und Sponsoring eingestellt wird. Damit den beiden Größenwahnsinnigen mal der Arsch auf Grundeis geht und sie wieder in der Realität ankommen. Solch eine Verkommenheit sollte sich keine Gesellschaft erlauben. Da sind wir ja ganz schnell wieder im ostelbischen Gutsherrentum. Da würden die Herren mit Sicherheit  gern drin Leben wollen. So mit einer kleinen Reitgerte in der Hand. Wer aufmuckt, flatsch und Ruhe iss.



Gregor Gysi, Zeitarbeitsfirmen
Der Genosse Gysi ist schon wieder auffällig geworden. Zum Artikel: Bild anklicken

Weihnachtskrippe mit Gregor Gysi.

 Dez. 2017

Der Gregor macht ja die letzten zwei Jahre auf dem werbefinanzierten Sender n-tv mit "Kapitalismusknechten" Fernsehen. Er will so die Welt verändern. Wahrscheinlich tritt er demnächst sogar mit Dieter Bohlen in einer eigenen Show in Kuba auf: Deutschland sucht den Superkommunisten. Mit sich selbst als Spitzenkandidat. Er wird bestimmt gewinnen.


Sahra Wagenknecht, Fußball - Ablösesummen

                                                                                                                                                           27.08.2017

Mensch Sahra,

 

da kommt endlich mein Thema zur Hauptsendezeit (Sommerinterview* Berlin direkt am 20.08.2017) und du vergeigst es. Du kommst mit der Kommerzialisierung des Fußballs, wo die doch spätestens mit der Einführung des werbefinanzierten Fernsehens vor 32 Jahren in vollem Gange ist. Die Leute müssen ja glauben, die Linke lebt hinter dem Mond. Warum hast du die Ablösesumme vom dem Neymar nicht aufgegriffen und richtig auf den Putz gehauen, so Antikapitalismus der harten Gangart. Ich glaube nicht, dass wir mit einer Demokratisierung der Deutschen Fußball Liga – was soll ich darunter überhaupt verstehen? - oder dem Ruf nach Jugendförderung den perversen finanziellen Auswüchsen im Fußball beikommen. Jugendförderung gibt es bereits. Der FC Bayern München hat gerade für 70 Millionen eine neue Nachwuchsschmiede eröffnet. Da wird aber nur eine Fußballelite herangezogen. (Solche Investitionen wünsche ich mir an staatlichen Schulen).

Wer glaubt, so Einkommen und Ablösesummen auf ein gerechtes Maß herunterschrauben zu können, hat – ja ich schreibe es - das kapitalistische System der Neuzeit nicht verstanden.

 

Mein Gott Sahra, ich schreib mir hier die Finger wund und du machst dir Gedanken darüber, dass die Zuschauer wegen der Übertragungsrechte nicht mehr alle Fußball gucken können. Das ist in Klassengesellschaften so! Wer Geld hat, darf die Spiele zuerst sehen und wer weniger bezahlt, der sieht sie zeitversetzt oder eben gar nicht. Da ist aber die Forderung, dass alle den schaumschlagenden Millionären zuschauen müssen können, keine vernünftige linke Lösung. Dem mündigen Bürger wird das auch nicht gerecht, der will und soll selbst entscheiden dürfen. Vor allem, wofür er sein Geld ausgibt. Die meisten Menschen sind in den Jahren durch das Free-TV so angefixt, die werden auch das Pay-TV zusätzlich bezahlen. Wir müssen ihnen die Abzockerei verständlich machen. Kennst du nicht das Experiment des Wissenschaftlers Pawlow mit seinen Hunden. Die Psychologie kann dir sagen wie der Mensch tickt. Das ist die perfide Seite des Kapitalismus. Die Manipulationsmaschine ist nahezu perfekt. Geld und noch mehr Geld generieren und das nach oben verteilen. Der Gott des Mammon ist ein Werbefuzzi. Habt ihr das noch nicht begriffen?

 

Was sagte "Deep Troat" in dem Film Die Unbestechlichen über die Watergate-Affäre in der Tiefgarage noch: Geht der Spur des Geldes nach. Der Tipp ist schon uralt und ihr stochert immer noch im Nebel rum. Seid ihr noch bei Trost. So wie ihr das handhabt, halte ich euch ja langsam für eine fünfte Kolonne des Kapitalismus. Träumen viele Linke schon von einer Karriere in einer Gameshow?

 

Wenn die Partei wirklich was reißen will, dann muss sie langsam in die Puschen kommen. Dann muss sie dem Kapitalismus und seinen Protagonisten endlich so was von „in den Arsch treten“, das in Niedersachen die sprichwörtliche Heide wackelt. Sonst wird das nix.

 

Und welche Partei soll ich dann wählen?

 

* Sommerinterview Berlin direkt

 

PS: Damit ihr kapiert, dass ihr es nicht mehr nur mit Zigarre rauchenden Patriarchen zu tun habt, die sich auf Kosten ihrer Arbeitnehmer ein gutes Leben machen, gebe ich hier sinngemäß die Worte von dem Boxer Floyd Mayweather über seinen letzten Boxkampf wieder:

 

Ich war schon im Ruhestand und hatte ein komfortables Leben. Aber wenn ich in 36 Minuten 350 Millionen verdienen kann, dann mach ich das.

 

Um hierzu als Linker eine Meinung zu haben ist Fachkompetenz nicht erforderlich. Da muss ich nur vom Elend in der Welt etwas mitbekommen haben. Diese Erkenntnis kann auch auf den deutschen Fußball übertragen werden. Denn was jetzt in Amerika möglich ist, wird in 20 Jahren auch bei uns möglich sein. Wenn die Linke nicht massiv dagegenhält. Und in der Realität ankommt.


Michelle Obama

 

Michelle Obama kritisiert US-Regierung: Mehr Info siehe Spiegelartikel: "Die Kinder essen Mist"


Hohmann-Dennhardt, VW Abfindung

 

Für ihren Job bei VW bekommt die ehemalige Verfassungsrichterin Hohmann-Dennhardt nach 13 Monaten eine Abfindung in Höhe von 12.5 Millionen Euro. Das muss man verstehen. Verfassungsrecht kann eine ziemlich trockene Angelegenheit sein. Da möchte man auch mal was Fruchtiges haben. Bananen zum Beispiel; zum Wohle der Republik. Erst recht, wenn Selbige schon auf dem Weg in eine solche ist.


Wolfgang Kubicki, FDP

Donald Trump, Gameshow-Idiot

 

 Der Durchgedrehte.

 

Wir übernehmen ja von den Amerikanern sehr viel. Damit müssen wir schleunigst aufhören und auch viel rückgängig machen. Früher hielt man sich das aufmüpfige Volk mit dem Knüppel oder Gewehr vom Hals. Heute hat man subtilere Methoden.

Siehe Überschrift oben.

 

PS: Der amerikanische Schriftsteller T. C. Boyle bezeichnete Donald Trump in einem Interview als Gameshow-Idioten. Allein für diese zwei Worte hätte er den Literatur-Nobelpreis verdient.

(In Amerika gibt es eine Diskussion über die Privatisierung von Schulen.)


Gregor Gysi, Der n-tv Jahresrückblick.

 

Der Verwirrte.

 

Die Gegenwart scheint nichts zu sein, was einer linksgerichteten kritischen Betrachtungsweise bedarf.

 

Anders kann ich mir seinen Auftritt mit Thomas Gottschalk beim Jahresrückblick auf n-tv nicht erklären.

 


Thomas Oppermann, SPD

 

Der Schwätzer.

 

Das neue Jahr ist noch keine vier Wochen alt und schon gibt es einen neuen Oberschwätzer.

 

Das ist Rekord!

 


Karl Lagerfeld, Vorsabbler der Dekadenz.

 

Der Dekadenteste.

 

Warum sie den nach Kuba rein gelassen haben, versteh ich einfach nicht! Bis jetzt stellt es sich für mich so dar. Man macht Revolution und jagt den Kapitalismus zum Teufel. Dann werkelt man Jahrzehnte vor sich hin. Danach kommt dann die Erkenntnis, dass man für den Aufbau des Sozialismus den Kapitalismus ins Land holen muss.

Wer eine bessere Erklärung hat, bitte melden.