Mönchengladbacher Impressionen - gestern und heute


                                                                                                                                    30.05.2026

 

Opferfest in Rheydt.

 

Man hat es wieder gemerkt, irgendwas wurde gefeiert, Allah gelobt und gepriesen. Da kann man gegenüber den Ungläubigen wieder mal richtig zeigen, was man von einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung hält. Nämlich nichts! Man darf andere behindern und gefährden, dann noch zuletzt mitten auf der Straße ein Schwätzchen mit den Brüdern im Glauben führen, Allah der Barmherzige wird die Hingabe schon richtig zu gewichten wissen. Die unreflektierte Zuvorkommenheit aus dem linken politischen Lager wird dabei wohl als Geschenk Allahs verstanden.


                                                                                                      14.05.2026

  

Rheydt-Mitte und die Zerstörung der sozialen Gesellschaft.

 

Am Samstag war ich mit einem Plakat für die Rechte der Frauen in Afghanistan und anderswo wieder einmal auf der Straße. Die größere Hälfte der Fußgängerzone war an diesen Samstag dem stattfindenden Trödelmarkt vorbehalten. Der kleinere Teil, ca. 250 Meter, war ohne Veranstaltung. Das heißt aber auch immer, Autos müssen ab 09.30 Uhr draußen bleiben. Eigentlich! Zu sehen war Unglaubliches. Innerhalb einer halben Stunde habe ich auf diesem kurzen Stück sage und schreibe 12 Autos abgestellt oder fahren sehen. Und keiner weit und breit den das gestört hätte.

 

Aber wem hätte das auch auffallen sollen? Unser Bezirksbürgermeister-Süd, Ulrich Elsen, ist Fachmann für die Bronx. Und wer diesbezüglich was sehen will, muss halt woanders hin fahren. Wassenberg oder so. Im beschaulichen Rheydt geht alles seinen ordentlichen Gang, da gibt es nix zu verbessern. Und unsere Vorsitzende im Kulturausschuss der Stadt MG, Josephine Gauselmann – piep, piep, piep, ich habe euch alle lieb – ist eben für Kultur zuständig, nicht für Unkultur.

 

Beide sind in der über 150 Jahre alten SPD. Deren Vorsitzende Bärbel Bas hat ja jetzt behauptet, dass es keine Armutszuwanderung in die Sozialsysteme bei uns gibt. Da sehe ich etwas anders, die sollte mal bei mir vorbeikommen. Dann kann ich ihr auch sagen, dass die Lebenswirklichkeit nicht beim Edelitaliener zu finden ist. Und ihr erzählen, was ich anderthalb Jahre mit Menschen aus Südosteuropa erleben durfte. So viel konnte ich nachher sagen, die waren nicht gekommen um hier eine rote Fahne durch die Gegend zu tragen und sich für ein gedeihliches Miteinander einzusetzen. Im Gegenteil. Der Strom war schnell abgeschaltet und die Inkassobriefe haben den Briefkasten zum Überlaufen gebracht. Ach ja, der Gerichtsvollzieher hatte auch mehrmals ein Zettelchen hinterlassen: Ich konnte sie nicht antreffen.

 

Eine Faust vorm Gesicht habe ich auch zu sehen bekommen. Sie waren meiner sozialen Einstellung, also Rücksichtnahme gegenüber anderen Menschen, nicht wohlgesonnen. Wie wir heutzutage überall erfahren, lagen sie da, dank des Wegschauens und Verdrängens unserer Politiker, vollkommen im Zeitgeist.

 

Auch die CDU darf sich diesen Schuh anziehen, hat doch ihr ehemaliger Vorsitzender Helmut Kohl, der große Europäer, seinen Anteil an dieser nun zu spürenden geistig-moralischen Wende. Die Sozialgesetzgebungen der beteiligten Länder wurden auf jeden Fall nicht so angepasst, dass es sich nicht auszahlen würde, das Heimatland zu verlassen. Und wenn sie nicht auf Kosten der Sozialsysteme leben, muss die Frage gestellt werden: Und wie viel zahlen sie ein? Wahrscheinlich nicht viel, denn der Kapitalismus bereichert sich ja gerne an diesen billigen Arbeitskräften. Das alles schafft chaotische Verhältnisse, die wiederum die anziehen, welche ihr eigenes, höchstwahrscheinlich auch kriminelles Süppchen kochen wollen.

 

Unseren Politikern scheint es an einer Strategie für das spätere Zusammenleben zu fehlen, keine Weitsicht in Sicht. Wenn da ein Bürger auf die Idee kommen sollte, dass die Menschen mit Unterstützungsbedarf bei Hephata die größeren Denker sind, dann sollte das unsere politisch Tätigen nicht wundern. Ich wette, dass viele die jetzt die AfD wählen, dass so ähnlich sehen und ihnen vorwerfen, es unterlassen zu haben, ihrem Amtseid, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden, genügend Ernsthaftigkeit zuzumessen. Darunter leiden müssen jetzt all die, ob mit oder ohne Migrationshintergrund, die für ein Miteinander das Bestmögliche geben.

 

PS: Ich habe das dokumentiert und einer von ihnen ist mit seinem Auto neben mich gefahren und hat gefragt: Du Foto Auto, warum? Ich habe ihm gesagt, dass er hier nicht fahren dürfe. Er: Du Polizei, du Ausweis? Geantwortet habe ich ihm, dass ich keinen brauche und er solle sich doch bitte mal für dieses Land interessieren. Als noch eine andere Unmutsbekundung kam, bin ich ein Stück weiter gegangen und habe lautstark in die Fußgängerzone hineingerufen:

 

Was haben wir für einen Abschaum ins Land gelassen!

 

 Ich habe mittlerweile die Faxen dicke. Denn es waren nur Menschen mit Migrationshintergrund, mit denen ich es zu tun hatte. Die scheinen mir leider zu oft der Auffassung zu sein, dass, wenn einer der Ihren einen kleinen Laden aufmacht, die Straße oder der Gehweg dazugehört.

 

Der Unterschied zwischen einen Nazi und solchen Menschen ist, dass ein Nazi einem ins Gesicht sagt, was er will und machen würde, wenn er denn an die Macht käme. Diese Menschen tun so, als könnten sie überhaupt nicht verstehen, was man von ihnen will. Die, welche man als Respekt einfordernde Menschen wahrgenommen hat, verhalten sich respektlos gegenüber den Menschen, die ihnen helfen wollten und wollen. Die Reaktion darauf bleibt nicht aus, die Hilfsbereitschaft, die Willkommenskultur nimmt ab.

 

Es funktioniert nicht so, wie ihr es euch vorgestellt habt. Und jetzt?

 

Ordnungsamt, Oberbürgermeister, Ordnungsdezernentin und die Parteien SPD und CDU wurden per Email über die Veröffentlichung informiert.



                                                                                                                                                                                                                                                                                                                      23.03.2026

Tag der Pluderhose?

  

Nein natürlich nicht, den gibt es ja noch nicht. Das war jetzt ein kleiner Scherz von mir. Obwohl, ich glaube da muss ich vorsichtiger sein mit meiner freien Meinungsäußerung, sonst wird mir das noch als rechtes Narrativ ausgelegt. Glauben sie nicht? Das geht heute schneller als man den Mund aufmachen kann. Die Anfänge waren schon vor 10 Jahren auf einer Tierschutzdemo in Köln zu beobachten. Das hielten zwei junge Mädels ein Demoplakat vor sich, darauf waren zwei Frauen zu sehen die sich ein Kaninchen (oder war es ein Hase) vor die nackten Brüste hielten. Darunter war zu lesen: Auch so kann man Pelz tragen.

Da war aber was los. Sofort war ein politisch geschulter Jungspund zu Stelle und hat den Mädels erst einmal die richtige politische Einstellung nähergebracht: Das ist ja voll sexistisch. Gut, er war ein bisschen jung für so eine fundierte Aussage, aber ideologisch war er da schon voll auf Linie. Und das ist ja heute das Fundament, worauf man als politisch Tätiger ein Haus ohne Tragwände bauen kann.

 

Aber ich schweife ab. Ich wollte ja vom Ende des Ramadan schreiben. Da war bei uns auf der Straße wieder voll der Ausnahmezustand. Da wurde gehalten und geparkt als müsste man die STVO ad absurdum führen. An dem Tag ist das dann so wie beim ZDF. Es scheint hier aber um vordere Plätze im Paradies zu gehen. Wenn man denn zeigt, dass man Einsatzfreude im Diesseits mitbringt.

Wir haben hier einen afghanischen Kulturverein und die legen besonderen Eifer an den Tag. Wer weiß, dass im Land der Vorfahren nur 15 Tage Haft bekommt wer seiner Frau die Knochen bricht, aber bis zu einem halben Jahr, wenn man einer Ziege etwas zuleide tut (und ich rede nicht von Sex), der schert sich nicht um ein Knöllchen von den Ungläubigen. So wie es sich darstellt, nimmt es für die gerechte Sache in Kauf.

Da hat es mich schon gewundert, dass die Grünen-Fraktion im Bundestag mit einem Antrag „vielfältiges muslimisches Leben in Deutschland fördern“ will. Das gibt es doch schon. In Rheydt geht jedenfalls oft die Luzie ab. Die müssen unbedingt hier vorbeikommen und sich das ansehen. Unsere Vorsitzende im Kulturausschuss der Stadt, Josephine Gauselmann, hat da Fachwissen und kann mit Erfahrungswerten aus der sozialdemokratischen Blase sicher was dazu sagen.

 

Auch in Rheinland-Pfalz scheint linke Politik jetzt nicht so richtig verstanden worden zu sein. Aber es gibt doch da so eine Zauberformel, wie war die noch? Ach ja, dreimal „Nazis raus“ aufsagen und weg sind sie. Gut das mir das noch eingefallen ist. Wir könnten aber auch demnächst einmal über Psychopathen an den Schalthebeln der Macht sprechen. Da scheint mir auch ein überaus interessantes Thema zu sein.

 

PS: Dass der Dokumentierer dieses wiederholten asozialen Verhaltens es dem hohen Feiertag zu verdanken habe, dass er wegen des Fotografierens keinen in die Fresse bekomme, so ein aufgebrachter Frömmling der nach Eigenaussage schon 700 Euro Bußgeld wegen ähnlicher Vergehen bezahlen musste, das ist wohl der Preis, den der Bürger für die unreflektierte Zuvorkommenheit unser linken Parteien in punkto Willkommenskultur zu bezahlen hat. Der hat dafür zu hören bekommen, zu welcher Sorte Mensch er dann zu zählen ist. Wenn er dafür belangt und mit einer Geldstrafe belegt werden sollte, will er das Geld einem Frauenhaus spenden. Gelebte Solidarität sozusagen.


 

                                                                                                                                                                                                                                                                                   18.01.2026

 

Es wurde viel gelacht.

 

Ja so geht es zu, wenn der Chefreporter der RP, Uwe-Jens Ruhnau, sich in der Zentralbibliothek von Mönchengladbach (15.01.2026) mit dem Karnevals-Wagenbauer Jacques Tilly aus Düsseldorf, gegen ihn ist ein Gerichtsverfahren wegen Verunglimpfung der russischen Armee und russischer Staatsorgane in Moskau anhängig, über die Meinungsfreiheit unterhält. Man kennt sich, man schätzt sich. Rundum eine entspannte Atmosphäre. Da spielt sicherlich auch eine Rolle, dass neben Polizei auch zusätzliche Sicherheitskräfte zugegen waren.

 

Nur ist das Zusammensein zweier prominenter Bürger in einem öffentlichen Gebäude nicht dasselbe, wie das Leben draußen auf der Straße.

  

Am Mittwoch den 14.01.2026 hat mein Alter ego je eine dreiviertel Stunde auf dem Markt- und Marienplatz in Rheydt mit einer Spontandemo für die Frauen in Iran für Emanzipation und Meinungsfreiheit Aufmerksamkeit erwecken wollen. Leider war die ab und zu vorbeikommende streng religiöse muslimische Community davon nicht so angetan. Eine junge Frau mit Kopftuch zischte etwas in einer unbekannten Sprache und ein junger Mann konnte es sich nicht verkneifen, mit der Faust gegen das mitgebrachte Plakat zu schlagen. Eine satirische Auseinandersetzung mit staatlich verordneter Religion. Der freudlose Gottesanbeter ist für so was nicht empfänglich. Und jetzt?

 

Denn es stellt sich die Frage, wie es dem „einfachen“ Bürger so geht, wenn er von seinem Grundrecht auf freie Meinungsfreiheit gebraucht macht und gezeigt bekommt, dass es für ihn auch unangenehm ausgehen kann.

Bekommt er dann auch Zuspruch von unseren Meinungsmachern oder wird er in die rechte Ecke gedrückt, weil gerade in puncto Willkommenskultur eine unreflektierte Zuvorkommenheit angesagt ist.

 

Da vermute ich mal, dass sich die meisten Menschen in ihr „Biedermeierhäuschen“ zurückziehen und stattdessen eine Partei wählen von der sie ausgehen, dass die sich ihrer Sorgen annehmen und sich drum kümmern wird. So zumindest interpretiere ich den Zuwachs an Wählerstimmen für die AfD.

 

Ob das Zusammenkommen zweier Akademiker - beim Edelitaliener wäre es wohl ähnlich zugegangen - die sich über die Meinungsfreiheit austauschen wollen der Masse das Gefühl des Ernstgenommens geben kann, bezweifele ich. Meine Erfahrungen geben mir einen anderen Eindruck.

 

Dazu bedarf es einer Gesellschaft, in der ergebnisoffen diskutiert werden kann und davon haben wir uns weit entfernt.

 


                                                                                                                       23.12.2025

 

Schnauze voll!

 

 Ich war auf dem Weg nach Hause, als ein mir bekannter Mann auf dem Fahrrad gegen die Fahrtrichtung die Friedrich-Ebert-Straße in Rheydt hinunterfuhr. Nun ist mir das Umfeld, östlicher Kulturkreis mit Hang zu Allah dem Barmherzigen, dadurch unangenehm aufgefallen, dass Verkehrsregeln für sie keine so große Bedeutung haben. Wenn man sie darauf anspricht, können sie sehr unangenehm rüberkommen. Da ist dann Schluss mit Barmherzigkeit, da ist Konfrontation angesagt. Das es kein Recht im Unrecht gibt, ist ihnen ein völlig unbekannter Rechtsgrundsatz.

 

Also habe ich mit meinem Smartphone ein Foto gemacht und bin weitergegangen. Da hörte ich hinter mir eine Stimme sagen: Wenn ich dafür Strafe bekomme, ich kenne dich. Ich fragte zurück, ob er mir drohen wolle? Er wisse wo ich wohne war seine Antwort, drehte sich um und fuhr mit seinem Fahrrad davon.

 

Ich habe ihm hinterhergerufen: Du willst mit drohen, dich müsste man aus diesem Land rausschmeißen. Dann habe ich ihm noch nachgerufen, auf welcher sozialen Stufe ich ihn verorte. Soviel kann ich sagen, dass war sehr weit unten. Damit mir keiner ankommt, ja ich weiß, es sind nicht alle so. Aber die die so sind, sind einfach zu viele. Das Gemeinwesen geht daran kaputt. Und Linke und Linksliberale die darüber nicht diskutieren wollen, machen sich mitschuldig.


                                                                                                                         08.12.2025

 

Nikolaustag in Rheydt

 

Ach was war das wieder schön. Ich kam am 6. Dezember in vorweihnachtlicher Stimmung aus der Domstadt zurück, da

wurde ich schon kurz hinter dem Bahnhof Rheydt auf der

Bachstraße mit Gehupe darauf aufmerksam gemacht, dass

unsere real nicht existierende Parallelgesellschaft immer noch

dass real nicht existierende Stadtbild prägen will. Was gibt es

auch Schöneres als am Nikolaustag mit eingeschalteter Warn-blinkanlage, dieser Wunderwaffe des Zugezogenen die alles

erlaubt, auf dem Gehweg und in der Zweiten Reihe den Verkehr

zu blockieren wenn man Hunger auf einen der besten Döner der Stadt hat. Da ist man Mensch mit Migrationshintergrund, da darf man es sein.

 

Und wenn sich dann daherkommende „Kartoffeln“ beschweren sollten, dann greift man halt zur zweiten Wunderwaffe. Das konnte man ja um die Ecke auf der Friedrich-Ebert-Straße sehen. Da war der Ruf so ramponiert, auch hier war das nicht regelkonforme Parkverhalten unverhältnismäßig aufgefallen, dass man flugs ein jährliches Straßenfest organisiert hat um das Image wieder aufzupolieren.

 

Da werden unsere Vorsitzende im Ausschuss für Kultur, Josephine Gauselmann und der Integrationsrat sicher gerne mit Rat und Tat zur Seite stehen. Die wissen wie man so ein Ding ins Positive dreht. Dass es danach an anderer Stelle genauso weitergeht, etwas anderes hat mich meine Erfahrung nicht gelehrt, wen interessiert das schon. Wenn der Weg das politische Ziel ist kann man auch nix machen.

 


                                                                                    31.03.2025

 

Inschallah?

 

Nun war ja gestern Fastenbrechen angesagt, einer der höchsten islamischen Feiertage. Nun bin ich kein Anhänger Allahs der weiß, dass wieder Zeit ist ihn zu loben und zu preisen.

Da genügt ein Blick aus dem Fenster.

Auf der Logenstraße, es soll ja die kürzeste Straße in Mönchengladbach sein, war gestern wieder so ein Gedränge wie 1683 vor Wien. Wenn ich das mal so ausdrücken darf.

Die STVO wurde kurzer Hand außer Kraft gesetzt, denn die Frömmler, Fundamentalisten wäre wohl angebrachter, hatten um die Ecke wieder großes Treffen.

Der Bürger, der das nicht so hinnehmen wollte, wurde mehrmals mit dem urdeuschesten Schimpfwort bedacht.

Gut, viel Linke und Linksliberale werden jetzt jubeln über eine derart gelungene Integration. Das sieht aber naturgemäß nicht jeder so.

 

Deshalb schlage ich vor, um hier eine gewisse Ausgewogenheit herzustellen, dass unsere kommunale Kulturbeauftrage Frau Josephine Gauselmann höheren Ortes darauf drängt, dass in die Straßenverkehrsordnung der Passus des „religiösen Straßenabschnitts" eingefügt wird. Das dürfte beim derzeitigen Überschwang für den Islam sicherlich keine allzu große Sache sein.

Und wenn ich dann Frau Gauselmann so von innen her leuchtend auf einem Foto in der Presse sehe, bin auch ich immer wieder fasziniert.

Ich gebe zu, auch eine gewisse Befremdung ist dabei. Frage ich mich doch immer wieder: Was ist das, was da so leuchtet.

 

Wie dem auch sei, hier muss eine Lösung her. Wir wollen doch nicht das die AfD immer mehr Zulauf bekommt und alle demokratischen Politiker fragen sich in Dauerschleife:

 

Wie kommt das, was ist da los. Ich versteh das nicht?

 

Das ist ja auch kein Zustand der auf Dauer gutgeht. Da befürchte ich Schlimmes.

 


                                                                                                                                     03.12.2024

 

Integration oder Remigration?

Das ist hier die Frage.

 

Reden wir über die real nicht existierende Parallelgesellschaft und die, auch dadurch, gefährdete Demokratie.

Wie das geht, wurde heute wieder einmal auf der Logenstraße in Mönchengladbach sichtbar. Da standen zwei Wagen auf dem Fußgängerweg abseits der Straße und die Insassen waren da was am Werkeln. Es störte sie nicht, dass sie da nicht hinfahren dürfen oder dass sie jemanden behindern könnten. Auch das ihr Tun wider die Straßenverkehrsordnung von einem aufmerksamen Nachbarn dokumentiert und zur Anzeige gebracht wird, stört sie nicht im Geringsten. Sie wissen, steter Tropfen höhlt den Stein. Außerdem haben sie ja ihre linksliberalen und linken Freunde, die in unreflektierter Zuvorkommenheit jeden der es wagt an ihnen Kritik zu üben, als kleinen Nazi sehen. Deswegen haben wir ja die Stimmung im Land, das man angeblich nichts mehr sagen darf. Das Reden wird selbstverständlich nicht verboten, aber wer was sagt wird flugs in die rechte Ecke gestellt. Da hält man dann lieber den Mund. Das kommt auf dieselbe Stimmung hinaus.

Und zu guter Letzt, dass auch jeder mitbekommt wer hier jetzt in Zukunft das Sagen hat, fährt einer seinen Wagen noch auf die andere Straßenseite, stellt diesen auf dem Gehweg ab und geht zu Fuß zurück um noch was zu besprechen. So macht man das. Die Leute die da kommen können sich doch an dem Wagen vorbeiquetschen.

Gut die Politik wird sich da sicher was einfallen lassen. Ich gehe davon aus, dass unsere Kulturbeauftragte Frau Gauselmann sich da engagieren wird. Ein Straßenfest wäre sicher keine schlechte Idee. Damit gezeigt werden kann, dass alles auf einem guten Weg ist. Die RP wird sicher berichten.

Oder sie nimmt diese Leute bei sich auf und bringt denen mal Kultur bei. Da hat sie ja Expertise, die Frau Gauselmann.

 

Ich möchte auf jeden Fall hier feststellen, dass ich für solche Menschen nicht 15 Jahre gegen Rechts auf die Straße gegangen bin. Da bin ich in der Tat auch für Remigration. Da ich diesen Menschen auf den Wecker gehe, bin ich gespannt, was sie sich einfallen lassen um mich mundtot zu machen. Ich hab das Gefühl, dass da was im Busch ist.

Jetzt hätte ich es bald vergessen, nicht der Bürger scheint der Gefährder der Demokratie, es sind mir die Politiker denen nichts mehr einfällt ob solcher Unkultur.

Denn der Beispiele gibt es leider viel zu viele.


                                                                                                                                 03.12.2024

 

Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt…….

 

Ja so ist das heute in MG+, neue Zeiten sind angebrochen. Jetzt wird richtig reingeklotzt.

Ist ihnen das auch schon aufgefallen?

Garagen voller Speiskübel, bei Containern wird gleich der Stellplatz für das auswärtige Auto mit abgesperrt oder die Wagen für den Umzug werden in der „Zweiten Reihe“ abgestellt. So gesehen ein paar Tage später auf der Nordstraße. Eine Genehmigung einholen, ich bin da noch etwas "oldschool", scheint aus der Mode gekommen. Oder braucht man so was nicht mehr?

 

Hier wurde auf der Friedrich-Ebert-Straße eine große Maschine zum Estrich machen mitten auf den Gehweg gestellt und da man da ja noch vorbei konnte wurde für Rollatoren und Kinderwagen eine kleine Schikane ausgelegt, ein dicker Schlauch.

Das gehört wohl auch zur Zeitenwende. Ist dann aber keine gute Idee. Solches Verhalten bringt das Gemeinwesen auf den Hund.

Allerdings ist das einem Bürger sauer aufgestoßen und nach ein paar Tagen hatte alles seine Richtigkeit. Das schafft der Bürger aber nur dann, wenn er sein Sehen, Hören und Denken nicht nur auf kommende Straßenfeste fokussiert.


                                                                                                                30.10.2024

 

Kein Schwein sieht mich an, keine Sau interessiert sich für mich.

 

Werden wir die kommenden gesellschaftlichen Herausforderungen bewältigen können, wenn wir noch nicht einmal ein demoliertes Fahrrad, welches vor dem Amtsgericht in Rheydt seinem rostigen Ende entgegensieht, entsorgt bekommen?

Oder hat es doch triftige Gründe?

 

  • Unser Amtsgericht kann sich keinen Hausmeister mehr leisten?
  • Der Hausmeister ist ein billiger Sub-Subunternehmer der keine Ahnung von seinem Beruf hat?
  • Oder ist hier eine Rücknahmestelle für alte Fahrräder?

Wir werden es irgendwann wissen.

 



                                                    06.05.2024                       

 

Lustig ist das

 

Kommunalpolitikerleben,

 

faria faria ho.

 

Was, sie glauben mir nicht?

Dann erzähle ich ihnen, wie Politik das hinbekommt. Also das ist ganz einfach. Sie stellen als Politiker einen Zustand her, von dem sie später auf einer Wahlkampf-veranstaltung sagen werden, dass dieser nicht zugelassen werden darf.

 

Das geht so.

 

Sie regeln die Ordnungsangelegenheit Verkehr zwischen Polizei und kommunalem Ordnungsdienst so, das die Polizei für den fahrenden und der KOS für den ruhenden Verkehr zuständig ist.

Das nimmt sich die real nicht existierende Parallelgesellschaft zu Herzen und parkt am Sonntag auf dem Gehweg wie sie will, da hat der KOS nämlich keinen Dienst. Quer, gegen die Fahrtrichtung oder, das ist ja schon löblich, in Fahrtrichtung. Wobei noch hinzukommt, das der eh nicht überall sein kann. Und 55 Euro bezahlen die Herrschaften doch aus der "Portokasse".

 

Gut, jetzt ist gegenüber ein Altenheim und ein paar ältere Damen mit Rollator benutzen gerne diesen Weg, aber da muss dann eine andere Lösung gefunden werden.

Marie Antoinette hätte bestimmt gesagt, dass sie in der Zeit halt Kuchen essen sollten. Aber solche uralten Ratschläge sind, Gott sei Dank, nicht mehr en vogue.

 

Ich beobachte das jetzt schon ziemlich lange und es missfällt mir sehr.

 

Fakt ist, das sich Menschen hier Räume schaffen um anderen zu zeigen, wer ab jetzt das Sagen hat. Das hat die SA früher auch so gemacht. Und genau wie früher scheint die Politik zu schwach um solches Verhalten zu unterbinden. Mehrt aber damit den Rechtsruck. Das scheint sie aber nicht kapieren zu wollen. Stattdessen unreflektierte Zuvorkommenheit und die Schuld auf die Rechten schieben.

Ursache, Wirkung, Kausalität. Was ist das denn? Nie gehört. Gibt es doch nicht. Muss eine neue Verschwörungstheorie sein.

 

PS: Wäre das nicht eine Aufgabe für die Vorsitzende unseres städtischen Kulturausschusses Josephine Gauselmann? Schließlich ist Unkultur ja auch Kultur. Und so wie ich das mitbekommen habe, ist sie ja Expertin für das Miteinander.

Wenn ich richtig informiert bin, ist auf der Friedrich-Ebert-Straße zwischen Marktstraße und Hauptstraße ein Straßenfest geplant. Da war letzten Sonntag ähnliches los. Auf 150 Metern drei Autos auf dem Gehweg und vier in der Fußgängerzone. Ich tippe auf die üblichen Verdächtigen.

 

Machen wir so weiter, geht es auch weiter abwärts.

 




                                                                                                                                                                                                                                                         29.05.2023

 

MG-

 

Es wird ja von der Stadt gerne ein Pluszeichen hinter das Stadtkürzel gesetzt, aber das scheint mir doch eine große Fehlbewertung zu sein. Es sei denn, es bezieht sich nur auf die Neubauten dieser Stadt. Allgemein muss man wohl sagen, das es abwärts geht, abwärts in amerikanische Verhältnisse.

 

Immer mehr überall Müll, an jeder zweiten Ecke stehen abgestellte Einkaufswagen und mit schöner Regelmäßigkeit stehen Wagen ohne Kennzeichen am Straßenrand abgestellt. Die polizeilichen Meldungen lasse ich mal außen vor.

 

Es verlottert halt ein bisschen viel. Die Ordnung löst sich auf, Regeln werden mehr die Ausnahme denn die Regel.

 

Ein schönes Beispiel dafür war jetzt ein abgestelltes Taxi in Rheydt, welches einfach im Abbiegebereich abgestellt war, obwohl vor dem Wagen doch genug Platz zum Parken vorhanden war. Ich dachte mir noch, dass der Fahrer vielleicht jemand im Haus abholen wollte, doch ich wurde eines Besseren belehrt, denn 40 Minuten später stand der Wagen immer noch da. Da fragt sich der an seinem Gemeinwesen interessierte Bürger was da wohl los ist.

 

Hat der Taxifahrer seinen Taxischein an seinem Geburtstag gemacht und 80 von 100 Prüfungspunkten geschenkt bekommen oder ist da sonst wie etwas nachgeholfen worden.

 

Rational lässt sich diese Verhalten jedenfalls nicht erklären.

 

Sollte so jemand ein Taxi fahren dürfen?

 

Mir jedenfalls stellt sich immer mehr die Frage, denn das ist ja nicht der Erste auffällige Fall dieser Art den ich in MG zu sehen bekomme, ob Menschen es darauf anlegen, ihr Desinteresse am Gemeinwesen öffentlich zur Schau zu stellen. Es scheint etwas gewaltig schief zu laufen.

 

Die Stadt sollte sich auf jeden Fall schnellstens Gedanken machen, wie sie solcher Unart zukünftig präventiv begegnen will.

 

08.53 Uhr

09.31 Uhr


03.05.2023

 

Meinungsfreiheit versus Netiquette.

 

In der Rheinischen Post vom 02.05.2023 war folgender Artikel zu lesen:

 

So demonstrierten Gewerkschaften zum 1. Mai

 

Am Ende des Artikels war auch eine Einlassung der Alevitische Gemeinde zu lesen, auf die ich mich in einem Kommentar bezogen habe. Nachstehend alles Weitere:

 

Leider konnten wir den Beitrag nicht auf unserer Webseite veröffentlichen, da er nicht unserer Netiquette entspricht.

Unsere Netiquette können Sie unter https://rp-online.de/14359445 nachlesen.

Ihr Kommentar:

 

Alevitische Gemeinde? Die sind doch auf der Scharmannstraße. Da standen am 20. April zwanzig Wagen auf dem Fahrradschutzstreifen. Als ich die für die Bußgeldstelle fotografiert habe, eine Kopie ging an den Oberbürgermeister und den Ordnungsdezernenten, wurde ich von einem Besucher des alevitischen Zentrums dabei fotografiert. Ich werde das Gefühl nicht los, das es bei denen an Bildung bezüglich der Straßenverkehrsordnung mangelt. Nicht nur ein Weg ohne Bildung führt in die Dunkelheit, auch asoziales Verhalten.

 

Da ich der Meinung bin, das mein Kommentar im Sinne der Meinungsfreiheit und rechtlich nicht zu beanstanden ist, habe ich ihn hier auf meiner Webseite veröffentlicht.

Da ich eine solche Situation auch schon an einem anderen Kulturzentrum erlebt habe, finde ich eine Diskussion darüber sehr wichtig. Allgemeinplätze und tatsächliches Verhalten sind eben zwei paar Schuhe.

Nur zusammen werden wir die Probleme der kommenden Zeit bewältigen können. Das dies gelingt, dafür fehlt mir im Moment allerdings der Glaube.

Rücksichtnahme......
Rücksichtnahme......
sieht anders aus!
sieht anders aus!


Mama ich will nicht auf den Mars, ich will hierbleiben.

                                                                                                                                                                                                                                                                                  16.10.2022

 

Die Stadt, der Müll und der Niedergang?

 

 

Am Samstag den 15.10.2022 hat die Rheinische Post ihre Mobile Redaktion auf den Wochenmarkt in Rheydt geschickt um zu erkunden, was den Bürgern in ihrer Stadt so auf den Magen schlägt. Ich habe dazu auch einen Kommentar geschrieben.

Jetzt aber zum eigentlichen Anliegen.

 

Auf der *Mühlenstraße 33, in dem Haus hat das Rote Kreuz eine Migrationsberatung, liegt seit dem 12.10.2022 der Federkern einer Matratze neben einem mit Abfall gefüllten Einkaufswagen.

Jetzt könnte man meinen, dass hier für einen Obdachlosen, das Fest der Liebe naht, eine öffentliche Schlafstatt eingerichtet worden ist.

Zumindest hat die Mags am 14.10.2022 Laub und Dreck weggeblasen, so dass die Obdachlosenstube besenrein übergeben werden könnte. Und falls der neue Mieter noch eine Bettumrandung braucht, welche Fügung des Schicksals, die steht schon seit dem 11.10.2022 auf der *Mühlenstraße 54, direkt gegenüber. Soviel zur sozialen Stadt Mönchengladbach.

So ist es aber nicht, weil wir keine soziale Stadt sind. Und es ist eher so, dass das Gemeinwesen langsam verlottert. Regeln und Gebote scheinen was für Blödmänner zu sein?

 

Neben dem Roten Kreuz ist noch ein Kindergarten und keiner scheint die Stadt über die Zustände informiert zu haben. Ist dem Bürger seine Stadt egal? Oder hat er resigniert, weil er den Endruck hat, es ändert sich ja doch nicht. Das wäre eine fatale Entwicklung.

Selbst die Männer von der Mags haben das nicht gemeldet. Aber wie wir alle wissen, stinkt der Fisch vom Kopf her.

Ich möchte unserem Oberbürgermeister und den Zuständigen der Stadtverwaltung empfehlen, sich einmal zusammenzusetzen und Tabula rasa zu machen. Um dann der Frau Richters in den Block diktieren, was man gedenkt zu tun. So jedenfalls kann es nicht weitergehen.

 

PS: Anfang der Woche wurden auf dem Marienplatz die Blumenkörbe von den Laternen geholt und auf einen Lastwagen geladen. Der hatte ein holländisches Kennzeichen. Wie soll ich das verstehen? Warum macht das nicht die Mags?

Und dann die Glasfaserverleger, welche die Bürgersteige aufreißen. Von einer ordnungsgemäßen Baustellenabsicherung scheinen die noch nichts gehört zu haben. Wir sind schnell fertig, macht nix. Und wo sie dabei ihre Autos abstellen, bleibt wohl auch ihrer Phantasie überlassen.

 

* zu den Bildern

 

Nachtrag 23.10.2022:

Der Matratzenkern lag am 22.10.2022 noch da. Gegenüber war die Bettumrandung zwar weg, aber wer hier Sauberkeit sieht sollte sich eine Brille kaufen.

 


Borussias Mönchengladbachs Geisterspiele mit "Pappkameraden"

                                                                                                                  24.05.2020

Hu, hu, Geisterspiele.

 

Warum gruselt mir nicht?

 

Es war einmal ein Fußballverein, der musste seine treuen Fans, weil die böse Hexe Corona ihr Unwesen triebt, aus dem Stadion verbannen und vor leeren Rängen spielen.

Das schmerzte die treuesten Fans so sehr, dass sie nach tagelanger Verzweiflung in einen fiebrigen Tiefschlaf versanken. Nur durch Ballauflegen auf die glühende Stirn konnte die medizinische Abteilung des Vereins die Fans wieder aufwecken. Einer von ihnen erzählte von einem wundersamen Traum, in dem er sie alle abwaschbar im Stadion gesehen habe. So kam es, dass im dritten Geisterspiel die Spieler ein Abbild ihrer treuesten Fans erblicken konnten.

Und so lebten sie glücklich bis ans Ende ihrer Tage in einer immer mehr geschundenen Umwelt.

 

So, das war es jetzt mit der Märchenstunde.

 

Viele Jugendliche fürchten wegen der zunehmender Klimaveränderung und Umweltverschmutzung um ihre Zukunft und hier wird zusätzlich Müll produziert um einem „Götzen“ zu dienen.

Fridays for Future, wegen Corona zurzeit nicht in der Öffentlichkeit, würde jedenfalls nicht auf die Idee kommen, sich „Pappfiguren“ aus, Obacht, wetterfestem Plastik*, herstellen zu lassen um diese dann auf Marktplätzen aufzustellen. Was daraus zu Schließen ist, überlasse ich jedem selbst.

Was der Verein auch immer in Sachen Umwelt tun mag, hier zeigen die Verantwortlichen, dass Umwelt- und Klimaschutz immer noch zweitrangig ist. Hier hätten sie Einhalt gebieten müssen.

 

Was ist noch zu erwarten? Wie wäre es mit einer kleinen musikalischen Verhöhnung dazu:

 

Und wir spielen auch im Atomschutzbunker, denn der Weltuntergang mit Boni wird munter.

 

Die Melodie dürfte ja bekannt sein.

 

Ach was gruselt mir, was gruselt mir Borussia. Ja, nun weiß ich was gruseln ist.

 

*PS: Jetzt ist von wetterfestem Material die Rede. Was das wohl sein wird, hm?

 


Borussia Mönchengladbach gegen Rassismus.    Fotzen und anderes Gesocks.
Können Fohlen eine Leseschwäche haben? Sieht so aus, sonst wären sie ja nicht auf dem Platz.

                                                                        09.02.2020

 

                 

          Borussia

 

Mönchengladbach

 

                     

            Gegen

 

        Rassismus

 

           und so.

 

 

 Mehr Infos hier.

 


"No Hijab Day" Rheydt, Mönchengladbach, Marienplatz, Kopftuch, APO Pluto, www.apopluto.de

                                                                                         01.02.2020

 

"Wilder Westen" in Mönchengladbach-Süd?

 

Nein, doch eher "Naher Osten".

 

„Der Marienplatz ist jetzt eine No-Go-Area für uns“

So war die Schlagzeile der Rheinischen Post vom heutigen Samstag. Ob das stimmt?

 

Da am Samstag den 01.02.2020  der "World Hijab Day“ zum achten Mal begangen wurde, hatte ich für mich beschlossen, etwas für den „No Hijab Day“ (die Gegenveranstaltung) zu machen.

Der „World Hijab Day“ will ein Zeichen setzen gegen die Diskriminierung von Frauen mit Kopftuch. So weit so gut. Da ich aber der Meinung bin, dass viel mehr Frauen unter einer Zwangsverpflichtung zum Kopftuchtragen leiden (siehe Iran und Saudi-Arabien und wahrscheinlich auch bei uns), hatte ich mich entschlossen, für den „No Hijab Day“ aktiv zu werden.

Ich hatte mir ein Banner fertigen lassen und habe mich damit ab 11.00 Uhr vor Karstadt hingestellt.

Die meisten Leute haben was vor sich hingemurmelt oder den Kopf geschüttelt,  zwei Gespräche sind aber zustande gekommen, bei denen ich meine Motivation für die Aktion darlegen konnte.

Ich habe nichts gegen das Tragen eines Kopftuchs, bin aber der Meinung, dass dies in öffentlichen Institutionen nicht erlaubt sein sollte.

Eben weil die Frauen und Mädchen das Kopftuch nicht ablegen wollen, weil sie meinen, Gott gefalle es so oder erwarte das von Ihnen.

Gott bestimmt aber nicht mehr das öffentliche Leben. Gott ist Privatsache. Seit Jahrhunderten haben Menschen versucht, die Religion als bestimmendes Element aus dem öffentlichen politischen Leben zu entfernen und auf die Vernunft gesetzt.

Wer sich die Religionen anschaut weiß, dass Frauen da keine gleichberechtigte Stellung haben. Somit ist Religion für mich ein Herrschaftsinstrument um Frauen zu unterdrücken.

Das wollte ich auch mit meinem Spruch zum Ausdruck bringen. Ist doch vielfach zu lesen gewesen, dass die muslimische Frau sich bedecken sollte um den Mann nicht in Versuchung zu bringen.

Die Frau muss sich nicht bedecken. Der Mann soll sich gefälligst eine dunkle Brille aufsetzen, damit er nicht durch den Anblick von Frauenhaar in Wallung geraten kann. Unter so einer Brille sehen sie alle gleich aus. So einfach ist das.

Nicht so am Marienplatz. Dorthin bin ich gegen zwölf Uhr gegangen. Ziemlich schnell ist mir ein junger Mann aufgefallen, der sich immer wieder umdrehte und das Banner ansah. Nach fünfzehn, zwanzig Minuten kam dann ein weiterer junger Mann hinzu. Der telefonierte kurz, dann gingen beide zur Bushaltestelle an der Odenkirchener Straße.

Nach circa 10 Minuten sah ich aus den Augenwinkeln, wie jemand an dem Banner riss und schnell weiter ging. Ich bin ihm gefolgt und habe ihm gesagt, dass ich die Polizei verständigen werde. Da blieb er stehen, dreht sich um und drohte mir mit einem Schlag ins Gesicht, wenn ich jetzt nicht gehen würde.  Nachdem ich ihm gesagt hatte, dass er dann ins Gefängnis komme, sagte er noch was von Fertigmachen, Kaltmachen, irgend was in der Art.

 

Da hört bei mir der Spaß auf.

 

Der Notruf bei der Polizei hat nicht viel gebracht. Erst hat es zwanzig Mal klingeln müssen bevor überhaupt jemand abgenommen hat, um mir zum Schluss zu sagen, dass kein Wagen komme könne wg. Umzug. Ich solle auf die Rheydter Wache gehen. Dort habe ich dann erfahren, dass das Abreißen des Banners (ein Schaden ist nicht entstanden, da es durch Gummibänder flexibel angehängt war) und die Drohung keine Straftatbestände sind und man leider nichts machen könne.

Ich will nicht drum herum reden. Der Marienplatz scheint in den Händen von Menschen mit Migrationshintergrund und/oder konservativen Muslimen/Salafisten zu sein, die hier neue Standards setzen wollen. Damit muss sich die Politik dieser Stadt schnellstens auseinandersetzen. Ob das der einen oder anderen Partei gefällt oder nicht.

Ich erteile diesem Ansinnen hier eine klare Absage. Ich werde weiter, jetzt auch für die Meinungsfreiheit, demonstrieren.

 

Dazu werde ich bei der Polizeibehörde eine Anmeldung machen.

 

Der Marienplatz ist ab jetzt eine „Just-Go-Area für mich“.

 

Ob die Polizei dann dazu kommt und für Recht und Ordnung sorgt oder gerade unpässlich ist, werden wir sehen.

 

PS: Polizeipräsidium, Innenministerium, Integrationsrat , Bürgerbüro, Terre des Femmes, Zentralrat des Ex-Muslime e.V. und Rheinische Post werden per Email über diesen Vorfall informiert.

 


                                                                                                                                                                                                                                                                               06.11.2019

 

Wilder Westen in Mönchengladbach-Süd. 

 

Im Dezember vorigen Jahres war auf dieser Seite zum ersten Mal davon zu lesen, dass auf der Friedrich Ebert Straße zwischen Bach- und Hauptstraße das Verhalten einiger Verkehrsteilnehmer unter aller Sau ist. Es wurde und wird leider immer noch gerne in der zweiten Reihe geparkt, gerne mit eingeschalteter Warnblinkanlage. Im heutigen Fall vier PKW auf der einen, ein Kastenwagen auf der anderen Straßenseite. Eine bodenlose Frechheit. Der Bus kam hier nicht weiter. Die kommen hier werktags im Takt alle 10 Minuten, plus Schnellbahn.

Nun ist es leider so, Gott, Jahwe und Allah sei es geklagt, dass der überwiegende Teil dieser Autofahrer einen Migrationshintergrund hat. Das ist meine Erfahrung und die wird sich sicher durch das Ordnungsamt leicht bestätigen lassen. Denn dort sind schon genug Verstöße angezeigt worden.

Wissen diese Menschen nicht, dass sie mit ihrem Verhalten der AfD Wähler zutreiben? Sind das verantwortungslose Dummköpfe?

 

Ich hab es langsam satt, mir von einigen anzuhören, nachdem man ein Foto von mir gemacht hat, dass man sich wiedersehe.

 

Und ich habe null Verständnis für den Autofahrer, die mir wegen meines Fotografierens bis kurz vor die Füße gefahren ist und mich aufforderte, die Beifahrertür aufzumachen um mit ihm zu reden. Das war für mich ganz nah an einer Nötigung.

Seinen Gesten nach zu urteilen war er sich keiner Schuld bewusst.

Dabei parkte er schräg auf der Straße.

 

Ich fordere das Ordnungsamt auf, hier endlich für klare Verhältnisse zu sorgen.

War das OA, dass doch von diesen Zuständen weiß, eigentlich in den Geschäften drin und hat die Inhaber gebeten ihren Kunden zu sagen, dass sie bitte nicht mehr auf der Straße anhalten/parken sollen? Oder ist das schon zu viel verlangt?

 

Was ist mit dem Integrationsrat? Da sind doch bestimmt auch Menschen drin die in Rheydt wohnen. Sind die alle blind? Bekommen die das nicht mit? Oder halten die solch ein Verhalten für eine Selbstverständlichkeit. Sehen die das quasi als kulturelles Sonderrecht?

 

Ich lebe gern mit Menschen aus anderen Ländern zusammen, aber Anstand sollten sie mitbringen. Sonst werd ich unleidlich.

 

Die Lokalredaktion der RP in Mönchengladbach und verschiedene Institutionen werden über diesen Artikel informiert.

 

PS: Wer mich jetzt für einen Nazi hält, darf mir einmal umsonst den Buckel runterrutschen.

        Wer dagegen lieber eine Torte schmeißen will, denke bitte daran, ich habe eine Nussallergie.

 


„Fridays for Future“ Mönchengladbach, 15.03.2019
„Fridays for Future“ MG, 15.03.2019. Auch ich sage vielen Dank für euer Engagement.

„Fridays for Future“ Mönchengladbach, Umwelt- und Klimaschutz

                                                                                                                      15.02.2019

 

Heute waren wieder Jugendliche auf dem Marktplatz in Rheydt und demonstrierten für einen besseren Umwelt- und Klimaschutz. Den hat es ja in der Tat bis jetzt quasi nicht gegeben, sonst wären wir ja nicht da, wo wir jetzt sind. Vieles was hätte getan werden können, wurde unterlassen um des Profites willen. Nun ist es fünf vor Zwölf und in der Rheinischen Post ist zu lesen, dass ein weiterer verkaufsoffener Sonntag geplant ist. Wachstum, Wachstum über alles, für das deutsche Vaterland.

 

Da bleibt nur, den jungen Menschen zu wünschen, dass sie sich nicht von „Hate Speech“ entmutigen lassen und viel Ausdauer mitbringen. Die werden sie brauchen, die Gegenkräfte sind stark.

 

Vor allem aber, lasst euch von den Politikern nicht vereinnahmen. Denen habt ihr den ganzen Schlamassel zu verdanken. Die haben die Voraussetzungen geschaffen, die es einem zerstörerischen Wirtschaftssystem erlaubt haben, diesen Planeten vor die Wand zu fahren.

 

Stellt eure Forderungen und sagt ihnen, sie dürften wiederkommen wenn sie diese umgesetzt haben.

 

PS: Unteres Bild: Alle Ähnlichkeit mit einer lebenden Person aus hiesiger Wirtschaft, Politik oder Gladbacher Citymanagement ist rein zufällig.

 


                                                                                       31.12.2018

 

„Stadt im Aufwind“

 

„Bei uns geht was“, so zitiert unser Oberbürgermeister einen Bewohner dieser Stadt in einem Artikel der Rheinischen Post und verweist mit einigen Beispielen auf die rege Bautätigkeit in der Stadt. Das meiste spielt sich zwar in MG-Mitte ab, aber ich habe in Rheydt neben der Baugrube für das Studenten-wohnheim auch einen fertigen Neubau, ein kleines Kuriosum, entdeckt. Ein Obst- und Gemüseverkauf am Anfang der Odenkirchener Straße. Da hab ich mich aber schon gewundert und gefragt, was der Dr. Gregor Boni dazu sagt. Die Sichtachse ist total verbaut. Da stehen Bäume. Dass man als ältere Kunde ein kleines Mäuerchen überwinden muss, finde ich jetzt nicht so kundenfreundlich. Da läuft man ja Gefahr, sich neben dem Obst noch einen gestauchten Knöchel, im schlimmsten Fall einen Oberschenkelhalsbruch zu holen.

 

Und schon sind wir beim eigentlichen Thema, den Menschen. Ich weiß nicht, ob es nur mir so geht, aber in Rheydt geht etwas ab, was mit Kummer bereitet. Da lasse ich mich auch nicht von den Nebelkerzen unseres Oberbürgermeisters einlullen.

 

Als ich die Bilder von dem Zelt gemacht hatte, ging ich über die Friedrich Ebert Straße wieder nach Hause. An der Ecke Bachstraße sah ich ein Auto in der zweiten Reihe mit eingeschalteter Warnblinkanlage parken. Davon habe ich auch ein paar Bilder gemacht, weil das mittlerweile genauso häufig vorkommt wie der Anblick der vielen Luxuskarossen die auf dem kurzen Stück bis zur Hauptstraße halten. Und ich dachte immer, die gehen nur in den feinen Läden auf der Kö einkaufen.

 

Jedenfalls kam da ein junger Mann auf mich zu und fragte direkt ohne Anrede, warum ich das Auto fotografiere. Ich sagte ihm den Grund und erklärte noch, wenn ihm das nicht passe, könne er gerne die Polizei rufen. Dies wäre die übliche Vorgehensweise. Das tat er dann aber nicht, sondern hielt sein Smartphone hoch und sagte, er wolle ein Bild von mir machen. Ich weiß nicht, ob das geklappt hat, aber wir werden sehen ob mein Bild in Foren auftaucht. Eine Einwilligung von mir hat er nicht. Wenn das ein Einschüchterungsversuch gewesen sein soll, dann war er jedenfalls vergeblich. Da ist er an den Falschen geraten.

 

Als vor ein paar Monaten ein neuer Imbiss aufgemacht hat, hielt am Straßenrand ein Auto mit Mettmanner Kennzeichen und es stiegen zwei Personen aus, die genauso aussahen wie diese Verrückten, die in Palmyra Kulturgüter mit dem Vorschlaghammer demolierten. Nicht zu groß, schwarz gekleidet, dicklich und mit langem schwarzen Bart. Sie sahen mir etwas schmuddelig aus. Aber das ist jetzt Polemik. Weiß ich doch, dass auch bei Allah die inneren Werte zählen. Jedenfalls waren sie noch nicht ganz aus dem Wagen, da sprachen sie schon mit jemand, wobei jedes dritte Wort Allah war. Vielleicht war es aber auch ein Lobgesang?

 

Wochen später hatte ich noch ein Erlebnis, dass mich ins Grübeln kommen ließ. Ein Mann stieg aus seinem Wagen, ging um das Auto herum und öffnete die Beifahrertür um etwas heraus zu holen. Dabei rutschte ihm der Pullover nach oben und ein schwarzer Griff kam über dem hinteren Hosenbund zum Vorschein. Ich gehe davon aus, dass es ein Totschläger war.

 

Das sind nicht die einzigen negativen Erfahrungen, die mir Sorgen bereiten.

 

Es gibt leider immer mehr Drogenkranke und Menschen in Not. Worin besteht da die Hilfe für diese Menschen? Das sie sich kostenfrei in der Stadt bewegen dürfen? Deswegen Herr Oberbürgermeister kann ich nicht so zuversichtlich ins neue Jahr schauen wie sie. Denn ich werde das Gefühl nicht los, dass sich das Aussehen der Rheydter City immer mehr dem Bahnhofsviertel einer Großstadt annähert mit samt seinen negativen Begleiterscheinungen. Bekommen wir ein von Kriminellen unterwandertes Viertel?

 

Ich möchte sie als Politiker nicht verunsichern, aber so ist eben meine Wahrnehmung.

 

Wenn sie sich also nicht zutrauen, über Dinge zu sprechen die den schönen Schein trüben und sich lieber auf das übliche Blablabla zurückziehen wollen, dann wundern sie sich aber nicht, wenn die Menschen immer unzufriedener mit der Politik werden.

 

Denn „dicke Bretter zu Bohren“ heißt in der Politik immer, sich mit den schwierigen Dingen zu beschäftigen. Dass muss sein, sonst geht das von ihnen so hoch gelobte Gemeinwesen kaputt.

 

Ich hätte das auch gerne mit meiner Lieblingspartei besprochen, aber die hat noch nicht ausdiskutiert was Meinungsfreiheit in diesem Lande darf.

 

Sie können sich aber gerne bei dem Salafismusexperten des Mönchengladbacher Kreisverbandes Rat holen. Sollen sich doch, wie man so liest, die Salafisten durch kriminelle Machenschaften erst eine finanzielle Basis verschaffen. Da muss er doch als Experte Expertise haben.

 

Wir müssen über die wichtigen Dinge reden, über die Sorgen und Nöte der Menschen, nicht über Gebäude. Sonst schaffen wir das nicht.

 

Ich wünsche allen Menschen in Mönchengladbach ein gutes

 

und gesundes neues Jahr.

 


Islam, Märtyrer-Sonderangebot. Noch mehr Jungfrauen.

 

Märtyrer-Sonderangebot                                                                                                                                                                                                                    02.08.2017

 

Wir haben ja jetzt in Mönchengladbach die „Germanys Muslims“. Sie wollen sich dafür einsetzten, ihren Glauben in Ruhe leben zu können. Sie wollen keine Schimpfwörter mehr hören. Wer will das schon, aber deswegen schneidert sich keiner eine rockerähnliche Kutte. Kann es sein, dass ihr noch nicht angekommen seid? Oder tendiert ihr mehr ins kriminelle Rockermilieu?

Auch kommt es nicht darauf an, ob der Islam mit deutschem Recht kompatibel ist. Wie wir derzeit erleben müssen, ist das ja eine reine Auslegungssache. Das deutsche Recht gilt, sonst nichts. Punkt.

Und im deutschen Recht ist Satire erlaubt. Deshalb für alle in eurem Club eine kleine Prüfung. Am besten ihr legt euch dabei ein Blutdruckmessgerät an. Wenn die Anzeige über das Normale hinaus geht, müsst ihr noch an euch arbeiten. Dann seid ihr noch nicht auf dem richtigen Weg an einen liebenden Gott zu glauben. Ein anderer macht nämlich keinen Sinn.

Und ich bin gespannt, ob ich statt Schimpfwörtern Bedrohungen erhalte. Eins werde ich dann auf keinen Fall machen, mir eine Kutte nähen. Die brauch ich nämlich nicht, denn ich habe ja noch einen Kopf wo ein Gehirn zum Denken drin ist.

 

 

zum RP Artikel

 

PS. Wie man sehen kann, bin ich auf dem Weg zur Emanzipation der Frau noch nicht bei voller Gleichberechtigung angekommen. Aber gegenüber anderen steinzeitlich denkenden Menschen bin ich doch schon ganz gut aufgestellt. Ich arbeite weiterhin dran.


Tour de France 2017, Mönchengladbach, Demoplakat

 

29.06.2017

 

Da ich weiß, welche Gefahren durch die Tour de France unseren Kindern droht, aber auch in dem Wissen über die prekäre finanzielle Situation der Stadt, welche durch die Kosten für die Tour ja nicht besser wird, habe ich mich entschlossen, ein paar Hinweisschilder zu spenden. Für die Zukunft wünsche und erwarte ich allerdings, dass wir erst für die Menschen etwas tun, die unserer Hilfe dringender bedürfen. Damit wir endlich den unsäglichen Titel „Armenhaus vom Niederrhein“ loswerden.

 


31.05.2017

 

Tour de France am 02. Juli 2017 in Mönchengladbach.

 

APO Pluto fordert für die Fahrer ein Recht auf verkaufsoffenen Sonntag für alle Apotheken. APO Pluto hat sich extra bei einem bekannten Mönchengladbacher Experten für Bürgerrecht eine fachkundige Expertise erstellen lassen.

 

Der Stadt obliegt an diesem Tag die Sorgfaltspflicht für die Teilnehmer und muss daher alles tun, damit diese sich im Falle eines kleinen Leistungsabfalls jederzeit mit Medikamenten zur Wiederherstellung der vollen Körperleistung versorgen können.

 

Sollte dies nicht möglich sein, so sollte die Stadt alle 100 Meter einen Streckenposten aufstellen, der den Fahrern nach entsprechendem Handzeichen ein schon ausgepacktes Zäpfchen zuwerfen kann. Zäpfchen deswegen, weil diese über die Darmwand sofort wirken und somit einer eventuellen Karambolage durch einen Schwächeanfall schnellstens entgegen gewirkt werden kann.

 

Auch kann so vermieden werden, dass während der Fahrt unfachmännisch entsorgtes Spritzbesteck von am Straßenrand stehenden Kindern, die glauben es wäre wieder Karneval, aufgefangen wird und diese sich verletzen.

 

PS: Der Oberbürgermeister als oberster Verantwortlicher der Stadt Mönchengladbacher sollte im Falle des Einsatzes von Zäpfchen vor Rennbeginn im Fahrerlager unbedingt eine fachgerechte Anwendung demonstrieren, Learning by doing ist noch immer die beste Methode, wenn man eine falsche Einnahme ausschließen will. So kann späteren Schadensersatzklagen von vornherein entgegengewirkt werden. 

 


20.05.2017

 

Gibt es ein Recht auf Suff im öffentlichen Raum?

 

 

Worauf das hinausläuft, war für die Rheydter-City auf dem alten „Tellmannplatz“ besonders drastisch zu erfahren.

Da wurde am helllichten Tage die Hose geöffnet und gepinkelt, abends war der Platz zugemüllt. Wer Pech hatte wurde angemacht wenn er sich das Elend zu lange anschaute. Dann kam ein grimmiges “Was glotzt du so“. Eingeschüchterte oder ängstliche Menschen sind nicht mehr schräg über den Platz, sondern haben den Umweg über die Ecke genommen

 

Kann ein solcher „Trinkertreff“ deshalb schon als“ No- go area“ bezeichnet werden?

 

Ja. Weil er Menschen dazu bringt, ihr Verhalten zu ändern. Oder glaubt einer, der Bürger käme auf die Idee, sich die Schaufenster des Möbelgeschäfts im Parkhaus anzusehen wenn die Trinker da stehen. Ich hab da noch keinen gesehen.

Wenn die Trinker mit dem Fahrrad vorzugsweise auf dem Bürgersteig ihren Kiosk ober oder unterhalb ihres Standortes anfahren, muss der Bürger Platz machen oder darauf hinweisen, dass hier Fahrrad fahren verboten ist. Das kann ins Auge gehen, deshalb unterlassen es die meisten Menschen.

Die Mehrheit muss sich der Minderheit anpassen. Wird der Bürger demnächst genötigt, vor den Drogenhändlern der Stadt den Hut zu ziehen?

Ich habe auch noch nicht gehört, dass die Politik die Überlegung angestellt hat, ob die von Trinkern belegten Bänke nicht besser für unsere alten Menschen zur Verfügung gehalten werden sollten. Was geht in deren Köpfen bitte vor?

 

Sind wir so auf dem Weg in amerikanische Verhältnisse?

 

Ja. Denn die Verwahrlosung nimmt zu und die Politik ist unwillig diesen negativen gesellschaftlichen Veränderungen etwas entgegenzusetzen.

 

In Duisburg ist ein Alkoholverbot für die Innenstadt eingeführt worden. Ein in einem Fernsehbeitrag befragter Trinker beklagte sich da, dass er sich dann ja nur noch zu Hause aufhalten könne.

Ja was ist denn für ihn so schlimm daran, nur noch zu Hause zu trinken?

 

Weil er mit Sicherheit Ärger bekommen würde, wenn seine Kumpels ins Haus einfallen um öfter ein kleines Gelage zu halten. Dann gibt es aus verschiedenen Gründen irgendwann Stress mit den anderen Mietern oder dem Hausbesitzer. Und den mag ein Abhängiger ja gar nicht.

Der wäre aber hilfreich, um sich mit seiner Situation auseinanderzusetzen

Das wird schwerlich passieren, wenn man ihn Gewähren lässt.

 

Diese Erkenntnis könnten die Politiker schon längst wissen, hätten sie sich mit der Krankheit beschäftigt oder sich Rat in einer Drogenberatung geholt.

Da wird ihnen, aber vor allem Angehörigen suchtkranker Menschen erklärt, was Co-Abhängiges Verhalten ist.

Wir machen uns das Denken des Abhängigen zu Eigen und ermöglichen ihm so ungestört seiner Sucht nachzugehen.

 

Es ist nicht beschämend und menschenverachtend den Suchtkranken die Grenzen der Toleranz aufzuzeigen. Es ist beschämend und menschenverachtend wenn die Politik diese Menschen durch falsches Tun abschreibt. Und genau das macht Politik. Das nenne ich Schaufensterpolitik. Da schließe ich keine Partei aus.

 

Wer seit Jahrzehnten in der Rheydter Innenstadt wohnt und nicht gerade blind durch die Gegend läuft wird wissen, dass etwas gewaltig im Argen liegt.

 

Beginnende amerikanische Verhältnisse eben.