Wir schieben Fußballern Hunderte Millionen in den Arsch, aber für unsere Kinder haben wir kein Geld.


       15.01.2018

 

taz.de vs. Meinungsfreiheit

 

Am 10.01.2018 berichtete die taz.de, dass der mehrfach vorbestrafte Neonazi und NPD-Multifunktionär Thorsten Heise etwas dagegen hat, mit dem Thüringer AfD-Landeschefs Björn Höcke auf einem Foto abgebildet zu sein.

 

Ich habe daraufhin folgenden Kommentar geschrieben, der nach Prüfung auch veröffentlicht wurde.

 

APO Pluto

heute, 10:04

 

Der Anblick von zwei Personen mit Massenmörderhintergrund ist wahrlich schwer zu ertragen, sollte aber als Bürgerinformation mit künstlerischem Impetus erlaubt sein. Ich denke, die Richter sehen das genauso.

 

Dazu schrieb mir ein User, dass sei Verleumdung wenn nicht gar Rufmord und drohte mit dem Gericht.

 

Ich habe geantwortet, dass ich das anders sehe. Als ich dann die Veröffentlichung nachprüfen wollte, waren die drei Kommentare gelöscht und mir wurde geschrieben, ich möge doch bitte die Netiquette beachten.

 

Meine Frage an die taz.de: Wie haltet ihr es mit der Meinungsfreiheit, wenn ihr geprüfte Kommentare einfach wieder verschwinden lasst. Macht euch das neue Netzwerkdurchsetzungsgesetz schön übermütig? Oder seid ihr im Moment nur etwas flatterhaft bei der Bewertung der eingesendeten Kommentare?

 

Artikel taz.de: Zu links für Thorsten Heise


22.12.2017

 

Auf SPIEGELonline war jetzt in einem Interview zu lesen, dass der Lidl-Gründer Dieter Schwarz der Technischen Universität München 20 Stiftungsprofessoren schenken will. Konstantin Korn von hochschulwatch.de sieht dadurch die Unabhängigkeit der Universitäten in Gefahr. Damit, finde ich, liegt er genau richtig.

 

Armin Himmelrath von SPON, der das Interview führte, hinterließ bei mir hier einen sehr tendenziösen Eindruck, dem ich mit zwei leicht abgewandelten Kommentaren etwas entgegensetzen wollte. Diese wurden aber nicht veröffentlicht. In einem weiteren Kommentar habe ich dann darauf hingewiesen, dass hier für mich Zensur vorliegt und ich die Nichtveröffentlichung auf meiner Webseite thematisieren werde.

 

Ich habe hier schon einmal geschrieben, dass die Netiquette die Meinungsfreiheit nicht einschränken darf. Die Medien dürfen sich nicht als die Zuchtmeister der Nation aufspielen. Dabei bleibe ich.

 

Im Folgenden nun mein zweiter Kommentar und hier der Link zum Artikel.

 

Der werbefinanzierte SPIEGEL kommt natürlich nicht auf die Idee, dass, wenn die Unternehmen so viel Kohle übrig haben, der Staat doch einfach mal die Steuern erhöhen könnte, um seine Hochschulen selbst mit dem nötigen Geld auszustatten. Da bemüht sich der werbefinanzierte SPIEGEL doch lieber, den Eindruck zu hinterlassen, eine Interessenverknüpfung wäre nicht zu erkennen. Aber wehe ein Politiker lässt sich in ähnlicher Situation erwischen, da wird aber direkt ein „Geschmäckle“ attestiert.


Dez. 2017

 

Weihnachtsgeschichte (Upgrade)

 

Es war einmal ein junger Mann namens Uncle fucking Zuckerberg. Der wollte alle Menschen glücklich machen und schuf im Internet eine Website. Da konnte man/frau sich anmelden und sich eine eigene, persönliche Seite gestalten um dann mit anderen Menschen in Kontakt zu treten. Hierfür genügte eine Anmeldung und die Bestätigung, dass man seine Daten zur Verfügung stellt. Schon konnte man ungezwungen loslegen. Zwischendurch durfte man sich noch ein bisschen Werbung anschauen, damit nicht vergessen wurde was der eigentliche Sinn des Lebens doch ist.

 

Jeder User konnte sich auf seiner Seite über die Ungerechtigkeiten der Welt ereifern oder auch nur darüber berichten, wann und wo er warum auf dem Klo war und was er da so alles erlebt hatte. Das Wundersamste an der ganzen Geschichte aber war, dass  zusammenwuchs was nicht zusammengehört:

 

Kommunismus und Kapitalismus.

 

Die Produktionsmittel waren in Arbeiterhänden und Uncle fucking Zuckerberg, der Erzkapitalist, machte Milliardengewinne bis ans Ende seiner Tage.

 


04.08.2017

 

Sag zum Abschied leise Polo

 

Jan Fleischhauer schreibt in seiner Kolumne bei SPIEGEL online zum Abgasskandal:

 

"Es wäre ganz einfach, die Klimaziele im Verkehr zu erfüllen: Die Deutschen müssten nur auf Fiat Panda oder VW Polo umsteigen".

 

So wie ich den Jan einschätze, er liebt ja ein offenes Wort, hat er das bestimmt schon allen Schaumschlägern, die einen Hang zu Luxuskarossen haben, in die Ohren geflüstert. Er kommt ja viel rum. Er scheint mir auch ein intelligentes Kerlchen zu sein.

 

Deshalb wundert es mich jetzt aber, dass er noch bei SPON schreibt und nicht bei der taz. Lebt SPIEGEL online doch zu einem großen Teil von der Werbefinanzierung. Und Werbung, das weiß nun der letzte Hinterwäldler, soll uns den größten Scheiß noch als Goldklumpen schmackhaft machen und uns zum Kauf manipulieren. Und weil die Menschen so auf Konsum getrimmt werden, die Pawlow'schen Hunde lassen grüßen, haben wir doch erst die ganzen Umwelt- und Klimaveränderungen.

 

Verlogener geht es kaum. Aber was tut man nicht alles für einen gehobenen Lebensstandard. Nicht wahr, Jan.

 

 

Kolumne Jan Fleischhauer


03.08.2017

 

Der Gott des Geldes............

 

Jetzt wird es gruselig. Christian Streich, der Trainer vom FC Freiburg, hat auf einer Pressekonferenz zu der Transfersumme von Neymar über 222 Millionen gesagt, der Gott des Geldes verschlingt irgendwann alles. Das hört sich ja schön blumig an, ist aber allergrößter Stuss. Die Gierigen des Systems Fußball verschlingen alles. Und er ist, ob ihm das gefällt oder nicht, Teil des Systems.

 

Artikel RP

 


28.05.2017

 

Haben sie das DFB-Pokalfinale gesehen. Die Halbzeitpause mit Helene Fischer. Es soll ja bei uns so werden wie in Amerika beim Superbowl.100 Millionen Werbeeinnahmen für fünf Minuten Sendezeit.

 

Amerikanische Verhältnisse eben. Das heißt, das Elend auf der Straße und als Gegenpol die Schaumschläger die uns was vorgaukeln dürfen. Die mit ihren Stiftungen, das Geld dafür wurde dem Bürger zwangsweise aus der Tasche gezogen, Hilfsbedürftige unterstützen und uns so zeigen wollen, was für gute Menschen sie doch sind. Unsere neuen Götter.

 

Die Fans haben die Fischer ja richtig ausgepfiffen. Aber es ist zu spät. Der Weg in den manipulativen Kapitalismus ist mit Einführung des werbefinanzierten Fernsehens ja schon lange gebaut. Er wird jetzt nur noch verbreitert. Es sei denn, es folgen noch ganz andere Unmutsäußerungen. Einmal Pfeifen wird da nichts ändern.

 

Der Spiegel schreibt, dass die ARD offenbar den Ton runter geregelt hat, um den Zuschauern die Reaktion des Berliner Publikums zu ersparen. Wenn das stimmt, hätten die ja ganz tief in die Trickkiste des Joseph Goebbels gegriffen. Dann hätten sich die Öffentlich-Rechtlichen dem Tanz ums goldene Kalb endgültig angeschlossen. Das wäre verheerend.

 

PS. Sie hat ja gar keine Achselbehaarung? Hat sie von Natur aus keine oder ist sie mit Guido Maria befreundet?

Oder ist es viel schlimmer und ihr gefallen die Strickjäckchen von "Otto" nicht?


27.05.2017

 

Hat sich das Flaggschiff des deutschen Fernsehens an den Kommerz verkauft?

 

Am 26.05.2017 war in der Tagesschau ein Beitrag zum Tode der Modeschöpferin Laura Biagiotti. Darin heißt es zum Schluss: „Ihr Weltkonzern wird dank Tochter Lavinia weiterleben“.

 

Weiterleben. Eine aufgeblasene Wortfindung für das Fortführen eines Konzerns.

Das war ja eine Rückschau inklusive Werbung. Wie im Free-TV.

 

Ich habe vier Fragen an den NDR gestellt.

  1. Von wem stammt der Beitrag?
  2. Macht sich die Redaktion neuerdings Sorgen um den Fortbestand von Konzernen der schaumschlagenden Art?
  3. Sind irgendwelche Vergünstigungen aus dem näheren Umfeld des Konzerns zu erwarten oder schon eingegangen?
  4. Ist beim nächsten toten Konzernchef und glücklicher Übergabe an einen Nachkommen eine Sondersendung mit Dankgottesdienst geplant?

 

Hier die Antwort:

 

Sehr geehrter Herr Pluto,

Laura Biagiotti war eine weltbekannte Modeschöpferin, sowohl ihre Mode als auch ihre Parfums wurden zur internationalen Marke. In dem Bericht von Hilde Stadler in der Tagesschau um 20 Uhr vom 26.05.2016 wurde ihre Tochter Lavinia erwähnt, da diese den Weltkonzern Biagiotti fortführen wird.

 

Unsere Aufgabe als Nachrichtenredaktion ist es, möglichst umfassend und objektiv über das Weltgeschehen zu informieren - dazu zählt ein Bericht über den Tod von Laura Biagiotti ebenso wie Berichte über den Tod anderer prominenter Konzernchefs. Bei der Auswahl der Themen orientiert sich die Redaktion an journalistischen Kriterien, sie ist keinesfalls Interessensgruppen oder Instanzen jeglicher Couleur verpflichtet.

 

Wir hoffen, Ihnen mit diesen Anmerkungen weitergeholfen zu haben.

 

Mit freundlichen Grüßen

Publikumsservice ARD-aktuell


07.05.2017

 

Der bekannteste Forscher der Welt macht sich große Sorgen um unseren Planeten.

Stephen Hawking empfiehlt den Menschen, sich bald eine neue Heimstatt auf einem anderen Planeten zu suchen.

 

Soll  hier ein kranker Mann vorgeführt werden?  Nein, der meint das wirklich ernst.

 

Wir leben auf dem schönsten Planeten den man sich vorstellen kann und dann solche Vorschläge. Es ist nicht zu fassen.

 

Was glaubt er denn, wird auf dem anderen Planeten passieren.

 

Erst mal werden alle anderen höheren Lebewesen umgebracht oder versklavt und dann geht das Spiel von vorne los. An solch eine „intelligente“ Lösung glauben aber noch mehr Menschen.

 

Das sind genau diejenigen, die unter großer Mithilfe der Politik  die Zerstörung unserer Erde um des Profites willen vorantreiben. Ein Leben in Höhlen ohne goldene Wasserhähne ist ihnen ein Graus. Dahin wir die Reise nämlich gehen. Deshalb wollen sie sich schnellstmöglich vom Acker machen. Der große Rest wird zurückgelassen und kann dann dahinvegetieren oder verrecken.

 

Fazit: Der Astrophysiker Hawking outet sich hier als ganz großer Idiot.

Und den Profitgeilen werden wir auf dem G20 Gipfel in Hamburg zeigen, dass andere Lösungen verlangt werden.

 


Aubameyangs Masken-Jubel beim Spiel Schalke-Dortmund am 01.04.2017
Aubameyangs Masken-Jubel beim Spiel Schalke-Dortmund am 01.04.2017

Pierre-Emerick Aubameyang 1

 

Verändern wir ein Wort in einem Satz des Kommentars von Hans-Joachim Watzke, dann kommen wir der Wahrheit schon sehr nahe.

 

Auba ist ein gieriger Mensch, der macht sich nicht über die negativen Folgen Gedanken.

 

(Originalton: „Auba ist ein positiver Mensch, der macht sich nicht über die negativen Folgen Gedanken“)

 

 

Pierre-Emerick Aubameyang 2

 

Die Firma Wilo, BVB Championpartner, hat scheinbar zu selbsterdachten Spielregeln Videos gemacht. Ich hab mir nicht angetan das zu gucken. Aber Regel 55 passt wie der Arsch auf den Eimer. Man muss schon in der letzten Kloake gebadet haben, wenn man mit Ballgeschiebe Millionen eingesackt hat (ich will hier nicht von verdienen sprechen) und dann den Hals immer noch nicht voll bekommen kann.

 

Wie eine alte lateinische Redewendung schon sagt: Pecunia non olet. Geld stinkt nicht.

 

Franz Beckenbbauer würde sagen, basst scho.



22.03.2017

 

FDP-Vizechef  Wolfgang Kubicki fordert höhere Hartz-IV-Sätze.

 

Geht der FDP Klientel die Berichterstattung über ihre Raffgier auf den Senkel? Soll mit einer kleinen taktischen Maßnahme gegengesteuert werden. Ihnen sei gesagt, dass mit einer Erhöhung des Hartz IV Satzes noch lange keine soziale Gerechtigkeit hergestellt ist.

Dass werden wir auch nicht ihnen überlassen, davon haben die Nimmersatten nämlich keine Ahnung.


Netiquette

 

Die Onlinemedien sollten langsam die eigenwillige Handhabung ihrer Netiquette überdenken.

 

Sie setzen sich nämlich immer mehr dem Vorwurf der Zensur aus. Sie sollten weder bedenkliche Kommentare zurückhalten, noch sollten sie sich anmaßen dürfen, was zu einem Thema passt oder nicht. Auch die Abschaltung der Kommentarfunktion bei manchen Artikeln muss diskutiert werden.

 

Es geht nicht an, dass im werbefinanzierten Doof-TV dem Bürger nähergebracht wird, wie ordentlich gepöbelt wird und ihm gleichzeitig im Namen der Netiquette Benimm beigebracht werden soll.

 

Wenn der Schriftsteller T.C. Boyle im SPIEGEL den amerikanischen Präsidenten Trump einen Gameshow-Idioten nennt, wir das gedruckt. Wenn ich das tun würde, wäre eine Veröffentlichung mit Sicherheit ausgeschossen.

 

Daher muss die Frage diskutiert werden, wo die Netiquette die Meinungsfreiheit einschränkt. Die Meinungsfreiheit darf weder Facebook noch dem Spiegel überlassen werden. Wir brauchen schnellstens eine Lösung.

 


SPD Parteitag am 19.03.2017

 

Der Machtwille ist herausgestellt, man will ins Kanzleramt. Womit? Irgendwas mit Gerechtigkeit und so. Darüber kann später geredet werden. Wer Visionen hat, dass wissen wir bereits, der sollte zum Arzt gehen. Politik wie gehabt. Also zum Abgewöhnen. Dafür aber mit 100 Prozent.

 

PS: Wenn Martin Schulz die AfD als Schande für Deutschland bezeichnet, dann soll er aber auch bitte bekennen, dass der "Genosse der Bosse", Gerhard Schröder, an deren Aufstieg maßgeblichen Anteil hatte. Das wäre dann mal ehrliche Politik. Die wird aber, wie wir momentan sehen können, so schnell nicht kommen. Die Zeit der Blender, siehe Trump, Le Pen, Wilders, Petry und Erdogan, ist im Anmarsch.