05.02.2018

 

Demokratie for sale.

 

Ich habe von der Stadt den Newsletter bekommen und konnte darin wieder einmal lesen, dass wir eine wachsende Stadt sind. Damit meinen unsere Verantwortlichen aber nicht die wachsende soziale Verelendung, die allenthalben beim Gang durch die City gesehen werden kann. Nein, damit sind die schönen neuen Bauten für das gehobene Bürgertum gemeint. Denen gibt man dann Namen wie Höfe oder Quartier und schon strahlt der schöne Schein wieder etwas mehr.

 

Ich will aber nicht unfair sein, die Stadt tut auch was für die anderen Bürger. Jetzt soll zum Beispiel eine Familienkarte eingeführt werden. Das ist aber dann doch nicht so einfach. Die Stadt hat eine Milliarde Schulden und die Einnahmen reichen nicht aus um das Gemeinwesen adäquat zu gestalten. Was auch daran liegt, dass das Unternehmertum ja ständig am Jammern ist, dass die Steuern zu hoch wären. Da wählt die Politik einen anderen, ganz perfiden Weg. Der Primat der Politik wird sukzessive an die Wirtschaft abgegeben, indem diese sich an den Ausgaben, die über Abgaben und Steuern aufgebracht werden sollten, mit Sachleistungen und/oder Geldspenden beteiligen kann und dafür von der Stadt in der Öffentlichkeit noch besonders herausgestellt wird.

 

Ich habe den Eindruck, dass die Wirtschaft, die, so sieht es ja aus, nur noch mit Betrügen und Bescheißen ihre Geschäfte machen kann, hier in einer unheiligen Allianz als edel, hilfreich und gut dargestellt werden soll. Das ist aber nicht Aufgabe von Politik. Dadurch wird der Glaube an die Demokratie untergraben.

 

Und wenn jeder der mitmacht das Siegel „Wir sind familienfreundlich“ bekommt, heißt das doch im Umkehrschluss, dass die, welche nicht mitmachen wollen, als familienunfreundlich angesehen werden können. Das ist für mich eine ganz klare Diskriminierung der Nichtteilnehmer.

 

Das bringt mich zu dem Schluss, dass es bei der Stadt auch ein Amt zur Verbreitung der Dummheit geben muss. So darf Politik nicht gemacht werden!

 

Ich frage daher die unten Aufgeführten:

 

Sind sie auf dem Weg, die Totengräber der Demokratie zu werden?

 

PS: Ich werde den Oberbürgermeister Wilhelm Reiners, die Beigeordnete Dörte Schall sowie die im Stadtrat vertretenen Fraktionen von CDU, SPD, Bündnis90/Die Grünen, FDP und Die Linke über diesen Artikel informieren und um eine Stellungnahme bitten. Diese werden hier veröffentlicht.

 

Bis dato keine Rückmeldungen.

 

Hier orientiert Politik sich wohl an dem Motto des Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg:

 

Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.

 


Das Jahr 2018 fängt ja gut an.
Das Jahr 2018 fängt ja gut an.

                                                                                                                      13.10.2017

 

Karneval for sale

 

oder

 

Ballaballa in Mönchengagabach.

 

Dem Veilchendienstagszug (VDZ) soll ja demnächst ein Autokorso vorausfahren der Werbung für Firmen aus Mönchengladbach macht. So will man die steigenden Aufwendungen für den Karnevalszug mitfinanzieren. So wie sich die Werbeindustrie in unserem Leben breitmacht ist zu erwarten, dass der Werbetross in 10 Jahren 5 Kilometer lang sein wird und der eigentliche VDZ mit ein paar Wagen hinterher zuckelt und nur noch Mülltüten abwirft, um wenigstens den blödsinnigen Krimskrams, den uns die werbetreibende Wirtschaft vor die Füße schmeißt, direkt ordnungsgemäß entsorgen zu können.

 

Wir rufen dann auch nicht mehr „Halt Pohl“ sondern „For sale“ oder "Dreißig Prozent".

 

Auch werden wir dann mit anderen Großstädten gleichziehen, Stuttgart zum Beispiel. Weil die Feinstaubbelastung sich bei deren Werten eingependelt hat.

Da wird uns der Wilhelm Reiners dann erzählen, dass läge allein an den Feinstaubmessstationen, deren Leistung zu gering wäre um den ganzen Dreck herauszufiltern. Ja genau, dass trau ich dem zu. Er gibt ja jetzt schon Sonderbares von sich.

 

Einige Bürger sehen nämlich die Gefahr, dass die Wirtschaft durch ihre Mitfinanzierung Einfluss auf den Karneval nehmen könnte. Und das kann unser Bürgermeister hier eben nicht erkennen, weil ja die Werbewagen dem Zug vorgeschaltet seien und somit keine Vermischung stattfände*.

 

Hält der die Bürger für blöd?

 

Es ist doch unerheblich ob diese Wagen vor, dahinter oder mittendrin fahren. Maßgeblich ist doch, dass Geld fließt und so eine gewisse Abhängigkeit entsteht. Dass man sich da verpflichtet fühlen kann, ist doch nicht so weit hergeholt.

 

Man merkt es, die Narrenzeit naht.

 

*Artikel RP hier.

 

PS: Was sagen die Grünen dazu, sind sie einverstanden. Und wollen sie die die Wagen mit frischen Blumen schmücken, damit es nicht allzu viel nach Kommerz aussieht?

 


                                                                                                                        11.10.2017

 

Achtung der Gerhard kommt!

 

Wer hätte das gedacht. Der Sozialdemokrat und Bundeskanzler a.D. Gerhard Schröder kommt zu einem Gastspiel in die Kaiser-Friedrich-Halle. Er wird uns auf Plakaten als ein Pionier der Welt angekündigt. Ein Pionier ist ja jemand, der auf einem Gebiet bahnbrechend ist.

 

Was hat der Gerhard also getan?

 

Er hat die Arbeiter verraten und dafür gesorgt, dass viel Geld von unten nach oben geschaufelt worden ist. Dann ist er gegen Osten aufgebrochen und hat bei seinen Freunden „Wladimir der Bescheidene“ und „Dimitri der Sparsame“ einen Ort gesucht, wo eine Made noch ein freies Plätzchen im fettesten Speck finden kann. Das ist ihm gelungen und jetzt will er uns wohl erzählen, wie gut und richtig sein Einsatz für die Arbeiterschaft war und wie wichtig sein Posten als Aufsichtsratsvorsitzender bei Rosneft für uns alle doch ist.

 

 

Wer also gerne Ausbeutergeschichten hört, sollte unbedingt hingehen.

 

 

 


Sinnlich zu erleben jeden Montag und Donnerstag.
Sinnlich zu erleben jeden Montag und Donnerstag.

                                                                                                                       06.09.2017 

Ich shoppe, also bin ich.

 

Am 08/09. Sept. 2017 ist in Mönchengladbach der Aktionstag „Heimat shoppen“. Unter dem Motto „Mit allen Sinnen erleben“ wollen Werbegemeinschaften und die Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein auf die Leistungen der Händler, Dienstleister und Gastronomen vor Ort aufmerksam machen. Uns einhämmern, welche unverzichtbaren Wohltäter doch unter uns sind. Dafür wurden extra Taschen, Flyer und Plakate hergestellt. (Es wurde wieder mit viel Engagement Müll produziert).

 

„Damit möchten wir die Vorzüge des Einkaufs vor Ort herausstellen“, sagt IHK-Geschäftsführer Andree Haack der Rheinischen Post*. Den Hohepriestern des totalen Konsums ist doch kein noch so dämlicher Spruch zu schade, wenn zum Tanz ums „Goldene Kalb“ geladen werden soll. Erst predigen sie riesige Einkaufszentren am Rande der Stadt, welche viele Innenstädte haben veröden lassen. Dann wieder preisen sie den Einkauf vor Ort, um wieder Kunden in die Innenstädte zu bekommen. Das hört sich ziemlich krank an.

Was wird uns der neue NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart von der FDP als Lösung aller Probleme schmackhaft machen wollen:

 

Die Konsumpflicht?

 

 

  • Wir geben jährlich 30 Milliarden Euro für Werbung aus um den Konsum anzuheizen, während gleichzeitig Millionen Tonnen giftiger Abfälle in der Erde vergraben werden und unser Planet zu einer hochgradig verseuchten Müllkippe verkommt?
  • Wir schieben Sportlern und anderen Schaumschlägern Milliarden in den Arsch, während in den sozialen gesellschaftlichen Bereichen wie Schulen, Altenheimen, Krankenhäusern, Polizei usw. die Mitarbeiter nicht anständig bezahlt werden und/oder kein Geld da ist, diese mit ausreichend geschultem Personal auszustatten? Die Verarmung und die Vernachlässigung von Kindern nehmen zu, während die Jugendämter mit Arbeit überlastet sind.
  • Wir leisten uns mindestens 500 Sendestunden Fernsehen am Tag (incl. sehr viel Verblödungsfernsehen), während gleichzeitig unsere Schulen verrotten und viele Familien das Geld für nötige Schulmaterialien oder Nachhilfe nur schwer aufbringen können.

Zurzeit ist ja das Wort Gerechtigkeit in aller Munde. Wenn wir wirklich Gerechtigkeit wollen, darf es so wie oben beschrieben nicht weitergehen. Die Profiteure der Abzocke wollen uns zu verblödeten Verbrauchern machen. Denn die lassen sich noch leichter ausnehmen. Setzen Sie dem ein klares NEIN entgegen!

 

 

*Link zum Artikel in der RP

 

 

PS: Was sagt der Obergrüne Karl Sasserath zum Aktionstag? Hat er eine "Teufelsaustreibung" angekündigt oder spricht er ein Grußwort. Sowas muss man doch vor den Wahlen wissen.

 


Wahlkampfzeit ist Wahlplakatezeit. In eine aufstrebende Stadt gehören aufstrebende Wahlplakate. Zwei hab ich in unserer Stadt gefunden, die sind wenigstens ehrlich und heucheln uns nix vor.

Warnhinweis: Liberale, Neoliberale und liberale Neoliberale bitte aufpassen. Ganz unten rechts bitte die Augen verschließen, das zu lange Hinsehen kann euch die die Augen verblitzen und Brechreiz auslösen.



 

Märtyrer-Sonderangebot                                                                                                                                                                                                                    02.08.2017

 

Wir haben ja jetzt in Mönchengladbach die „Germanys Muslims“. Sie wollen sich dafür einsetzten, ihren Glauben in Ruhe leben zu können. Sie wollen keine Schimpfwörter mehr hören. Wer will das schon, aber deswegen schneidert sich keiner eine rockerähnliche Kutte. Kann es sein, dass ihr noch nicht angekommen seid? Oder tendiert ihr mehr ins kriminelle Rockermilieu?

Auch kommt es nicht darauf an, ob der Islam mit deutschem Recht kompatibel ist. Wie wir derzeit erleben müssen, ist das ja eine reine Auslegungssache. Das deutsche Recht gilt, sonst nichts. Punkt.

Und im deutschen Recht ist Satire erlaubt. Deshalb für alle in eurem Club eine kleine Prüfung. Am besten ihr legt euch dabei ein Blutdruckmessgerät an. Wenn die Anzeige über das Normale hinaus geht, müsst ihr noch an euch arbeiten. Dann seid ihr noch nicht auf dem richtigen Weg an einen liebenden Gott zu glauben. Ein anderer macht nämlich keinen Sinn.

Und ich bin gespannt, ob ich statt Schimpfwörtern Bedrohungen erhalte. Eins werde ich dann auf keinen Fall machen, mir eine Kutte nähen. Die brauch ich nämlich nicht, denn ich habe ja noch einen Kopf wo ein Gehirn zum Denken drin ist.

 

 

zum RP Artikel

 

PS. Wie man sehen kann, bin ich auf dem Weg zur Emanzipation der Frau noch nicht bei voller Gleichberechtigung angekommen. Aber gegenüber anderen steinzeitlich denkenden Menschen bin ich doch schon ganz gut aufgestellt. Ich arbeite weiterhin dran.


 

29.06.2017

 

Da ich weiß, welche Gefahren durch die Tour de France unseren Kindern droht, aber auch in dem Wissen über die prekäre finanzielle Situation der Stadt, welche durch die Kosten für die Tour ja nicht besser wird, habe ich mich entschlossen, ein paar Hinweisschilder zu spenden. Für die Zukunft wünsche und erwarte ich allerdings, dass wir erst für die Menschen etwas tun, die unserer Hilfe dringender bedürfen. Damit wir endlich den unsäglichen Titel „Armenhaus vom Niederrhein“ loswerden.

 


31.05.2017

 

Tour de France am 02. Juli 2017 in Mönchengladbach.

 

APO Pluto fordert für die Fahrer ein Recht auf verkaufsoffenen Sonntag für alle Apotheken. APO Pluto hat sich extra bei einem bekannten Mönchengladbacher Experten für Bürgerrecht eine fachkundige Expertise erstellen lassen.

 

Der Stadt obliegt an diesem Tag die Sorgfaltspflicht für die Teilnehmer und muss daher alles tun, damit diese sich im Falle eines kleinen Leistungsabfalls jederzeit mit Medikamenten zur Wiederherstellung der vollen Körperleistung versorgen können.

 

Sollte dies nicht möglich sein, so sollte die Stadt alle 100 Meter einen Streckenposten aufstellen, der den Fahrern nach entsprechendem Handzeichen ein schon ausgepacktes Zäpfchen zuwerfen kann. Zäpfchen deswegen, weil diese über die Darmwand sofort wirken und somit einer eventuellen Karambolage durch einen Schwächeanfall schnellstens entgegen gewirkt werden kann.

 

Auch kann so vermieden werden, dass während der Fahrt unfachmännisch entsorgtes Spritzbesteck von am Straßenrand stehenden Kindern, die glauben es wäre wieder Karneval, aufgefangen wird und diese sich verletzen.

 

PS: Der Oberbürgermeister als oberster Verantwortlicher der Stadt Mönchengladbacher sollte im Falle des Einsatzes von Zäpfchen vor Rennbeginn im Fahrerlager unbedingt eine fachgerechte Anwendung demonstrieren, Learning by doing ist noch immer die beste Methode, wenn man eine falsche Einnahme ausschließen will. So kann späteren Schadensersatzklagen von vornherein entgegengewirkt werden. 

 


Vor der Etappe
Vor der Etappe
Nach der Etappe
Nach der Etappe

20.05.2017

 

Gibt es ein Recht auf Suff im öffentlichen Raum?

 

 

Worauf das hinausläuft, war für die Rheydter-City auf dem alten „Tellmannplatz“ besonders drastisch zu erfahren.

Da wurde am helllichten Tage die Hose geöffnet und gepinkelt, abends war der Platz zugemüllt. Wer Pech hatte wurde angemacht wenn er sich das Elend zu lange anschaute. Dann kam ein grimmiges “Was glotzt du so“. Eingeschüchterte oder ängstliche Menschen sind nicht mehr schräg über den Platz, sondern haben den Umweg über die Ecke genommen

 

Kann ein solcher „Trinkertreff“ deshalb schon als“ No- go area“ bezeichnet werden?

 

Ja. Weil er Menschen dazu bringt, ihr Verhalten zu ändern. Oder glaubt einer, der Bürger käme auf die Idee, sich die Schaufenster des Möbelgeschäfts im Parkhaus anzusehen wenn die Trinker da stehen. Ich hab da noch keinen gesehen.

Wenn die Trinker mit dem Fahrrad vorzugsweise auf dem Bürgersteig ihren Kiosk ober oder unterhalb ihres Standortes anfahren, muss der Bürger Platz machen oder darauf hinweisen, dass hier Fahrrad fahren verboten ist. Das kann ins Auge gehen, deshalb unterlassen es die meisten Menschen.

Die Mehrheit muss sich der Minderheit anpassen. Wird der Bürger demnächst genötigt, vor den Drogenhändlern der Stadt den Hut zu ziehen?

Ich habe auch noch nicht gehört, dass die Politik die Überlegung angestellt hat, ob die von Trinkern belegten Bänke nicht besser für unsere alten Menschen zur Verfügung gehalten werden sollten. Was geht in deren Köpfen bitte vor?

 

Sind wir so auf dem Weg in amerikanische Verhältnisse?

 

Ja. Denn die Verwahrlosung nimmt zu und die Politik ist unwillig diesen negativen gesellschaftlichen Veränderungen etwas entgegenzusetzen.

 

In Duisburg ist ein Alkoholverbot für die Innenstadt eingeführt worden. Ein in einem Fernsehbeitrag befragter Trinker beklagte sich da, dass er sich dann ja nur noch zu Hause aufhalten könne.

Ja was ist denn für ihn so schlimm daran, nur noch zu Hause zu trinken?

 

Weil er mit Sicherheit Ärger bekommen würde, wenn seine Kumpels ins Haus einfallen um öfter ein kleines Gelage zu halten. Dann gibt es aus verschiedenen Gründen irgendwann Stress mit den anderen Mietern oder dem Hausbesitzer. Und den mag ein Abhängiger ja gar nicht.

Der wäre aber hilfreich, um sich mit seiner Situation auseinanderzusetzen

Das wird schwerlich passieren, wenn man ihn Gewähren lässt.

 

Diese Erkenntnis könnten die Politiker schon längst wissen, hätten sie sich mit der Krankheit beschäftigt oder sich Rat in einer Drogenberatung geholt.

Da wird ihnen, aber vor allem Angehörigen suchtkranker Menschen erklärt, was Co-Abhängiges Verhalten ist.

Wir machen uns das Denken des Abhängigen zu Eigen und ermöglichen ihm so ungestört seiner Sucht nachzugehen.

 

Es ist nicht beschämend und menschenverachtend den Suchtkranken die Grenzen der Toleranz aufzuzeigen. Es ist beschämend und menschenverachtend wenn die Politik diese Menschen durch falsches Tun abschreibt. Und genau das macht Politik. Das nenne ich Schaufensterpolitik. Da schließe ich keine Partei aus.

 

Wer seit Jahrzehnten in der Rheydter Innenstadt wohnt und nicht gerade blind durch die Gegend läuft wird wissen, dass etwas gewaltig im Argen liegt.

 

Beginnende amerikanische Verhältnisse eben.

 


09.05.2017

 

Das ehemalige Mitglied der Piratenpartei Reiner Gutowski, zur FDP übergewechselt und nun für diese Partei im Rat der Stadt Mönchengladbach, ist in seiner Funktion als Vorsitzender des Vereins Freifunk für ein flächendeckendes W-Lan Netz in dieser Stadt. Freies W-Lan sei ein Bürgerrecht, sagt der Reiner. Ich muss ihn jetzt mal darauf hinweisen, dass jeder Mensch auch ein Recht auf Würde hat. Die wird vielen Menschen vorenthalten, obwohl sie an erster Stelle unserer Verfassung garantiert ist. Mach also nicht so einen Wind, es gibt Wichtigeres zu tun.

 

Von dem Angebot eines privaten Anbieters ist der Reiner ja nicht so begeistert. Der könne ja die gesammelten Bewegungsinformationen theoretisch verkaufen. Mensch Reiner, du bist in der FDP. Ihr seid doch für den großen Ausverkauf. Oder was meinst du was mit meinen Daten geschieht, wenn ich den Verein Freifunk unterstützen und über euch online Einkaufen gehen würde. Willst du mir erzählen, dass die meine Daten in ein goldenes Kästchen einschließen und den Schlüssel in eine Jauchegrube werfen?

 

Mensch Reiner, ich bin doch kein Esel. So ist das Kunstwerk vor dem Minto für mich zu verstehen. So möchte der Handel uns haben, als Esel die Tag und Nacht vor ihren Läden anstehen und auf Einlass warten.

 

Das Interview mit Reiner Gutowski in der RP hier.


 

 

Die Grünen sollen ja sehr kreativ sein was ihre Wahlkampfplakate angeht. Bei einem kann ich das nur bestätigen. Da ist wenigstens eine klare Ansage drauf.

 

Für alle Nörgler sei darauf hingewiesen, dass die gesamte Herumfahrerei mit Fahrrädern unternommen wurde und der Lack selbstverständlich ökologisch abbaubar ist. Denn urgrünes Denken ist es, die Umwelt wieder schön zu machen.  

 

 

Einen ausführlichen Bericht finden sie in der BZMG.

 


Die Katholische Liga Mönchengladbach lädt ein zur Veranstaltung:

 

Soziale Arbeit - Welche Wahl hat NRW?

 

Termin: Donnerstag den 11. Mai 2017 um 18.00 Uhr

                   Haus der Regionen

                   Bettrather Straße 22-28

                   41061 Mönchengladbach

 

Eingeladen sind Kandidatinnen und Kandidaten  für die  Landtagswahl im Mai. Vertreten sind die Parteien CDU, SPD, FDP und Bündnis90/Die Grünen. Die Partei Die Linke nicht. Warum?

Ich werde mal per Post und Email nachfragen, die Antwort wird hier veröffentlicht.



 

Unsere Stadt muss ihr Image verbessern. Ich schlage daher einen Wettbewerb vor. Gesucht werden ein Maskottchen, ein Name und eine Figur. Mein Beitrag ist hier zu sehen.

 

 

"Der Mags Jladbach poliert den schönen

         

Schein, drum komm ins Armenhaus vom

 

Niederrhein".

 

 

 

 

 

 Auslöser zum Aufruf für einen Wettbewerb hier:

 

 

 


FDP Wahlkampf NRW 2017

 

Mein Gott, haben sie die Werbesprüche der FDP gelesen. Das soll doch so eine intelligente Wählerschaft sein und dann so was. Und auf den meisten ist der Christian Lindner drauf. Ist das jetzt auch jetzt so ein Heilsbringer wie der „Sankt Martin“ von der SPD.

 

Na ich weiß nicht, ob das was wird.

 

„Das Digitalste in der Schule dürfen nicht die Pausen sein“.

 

Das stimmt. Aber was nützt es überall Elektronik in der Schule rumstehen zu haben, wenn es durchs Dach regnet. Da gibts dann Kurzschlüsse und die ganze Schule brennt ab. Das hat der Christian im Wahlkampfeifer bestimmt nicht bedacht.

 

„Vererben wir nicht Schulden, sondern Chancen

 

Aber 2 Billionen Schulden sind doch da? Soll das heißen, unsere Jugend bekommt die Chance einen Arsch voll Schulden abzubauen? Wer da zustimmt, muss schon aus einem besonders wirtschaftsliberalen Haus kommen. Da wird man wissen, dass man seine Schäfchen schon im Trockenen hat.

 

„Nicht mehr Gesetze fangen Verbrecher, sondern mehr Polizisten“

 

Mein Gott, so streng wie er da auf dem Plakat guckt und die Faust ballt, da fürchten sich ja die kleinen Kinder. Und dann noch die Schulden dazu. Noch nicht raus aus dem Kindergarten und schon ist das kleine Wesen am Boden zerstört. Was ist das denn für ein Wahlkampf?

 

Und liebe FDP, im Falle eurer Klientel wären so einige Gesetzesänderungen bestimmt besser. Kennen wir doch schon lange den Volksmund der da sagt:

 

„Die Großen lässt man laufen, die Kleinen hängt man".

 

Und das liegt bestimmt nicht an den Polizisten.

 

Ich schlage vor, hier das Häkchen auf dem Wahlzettel doch recht gut zu überdenken. Am besten wäre, der FDP noch fünf Jahre Bedenkzeit zu geben.

 


 

Wer hätte das gedacht. Der Oberbürgermeister Reiners reagiert auf die Preisvergabe der Grünen. Auf einer eigens einberufenen Pressekonferenz erklärte er sich erfreut über die Auszeichnung und erläuterte seine weiteren Pläne.

 

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